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Berufsausbildung in Bayern: Rund 500 Neuabschlüsse mehr im Jahr 2015

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik schlossen bis zum Stichtag 31. Dezember 2015 rund 92 500 junge Frauen und Männer einen neuen Ausbildungsvertrag in einem der anerkannten Ausbildungsberufe des dualen Systems ab. Gegenüber dem Vorjahr stellt dies eine Zunahme von rund 500 Neuabschlüssen bzw. um rund 0,5 Prozent dar. Insgesamt befanden sich im Berichtsjahr 2015 rund 240 000 Auszubildende in einer dualen Ausbildung. Der Anteil der weiblichen Auszubildenden betrug 38,8 Prozent.

Nach den Daten der Berufsbildungsstatistik 2015 schlossen bis zum Stichtag 31. Dezember 2015 in Bayern rund 92 500 junge Frauen und Männer einen neuen Ausbildungsvertrag ab. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, ergibt sich damit eine Zunahme um rund 0,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2014. Dabei kam es in den sechs bayerischen Ausbildungsbereichen zu sehr unterschiedlichen Entwicklungen bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen, darunter auch bei den beiden größten Bereichen. So stieg im Ausbildungsbereich „Industrie und Handel“, der in Bayern einen Anteil von über 50 Prozent unter allen Auszubildenden aufweist und so eine maßgebliche Stütze für die Versorgung der bayerischen Jugendlichen mit einer Ausbildungsstelle darstellt, im Berichtsjahr 2015 die Zahl der Neuabschlüsse auf rund 54 200 (0,6 Prozent). Rund 40,5 Prozent der Neuabschlüsse in diesem Bereich entfielen dabei auf weibliche Auszubildende. Einen Rückgang auf rund 25 900 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und damit ein Minus von rund 0,8 Prozent meldete hingegen das „Handwerk“. Auf weibliche Auszubildende entfielen dabei rund 23,7 Prozent der Neuabschlüsse.

Einen überdurchschnittlich hohen Anteil an weiblichen Auszubildenden erreicht traditionell der Ausbildungsbereich „Hauswirtschaft“. Hier entfielen rund 93,2 Prozent der Neuabschlüsse auf weibliche Auszubildende. Insgesamt wurden in diesem Ausbildungsbereich rund 260 Neuabschlüsse für 2015 gemeldet, nur rund 10 weniger als im Vorjahr. Sehr stabil präsentierte sich auch der Ausbildungsbereich „Landwirtschaft“. Bei rund 2 100 Neuabschlüssen im Jahr 2015 konnten ebenso viele Neuabschlüsse verzeichnet werden wie im Vorjahr.

Analog zum gesamtbayerischen Trend präsentierte sich der Ausbildungsbereich „Freie Berufe“. Hier stieg die Zahl der Neuabschlüsse 2015 um rund 2,6 Prozent auf rund 8 100. Ähnlich hoch wie bei der „Hauswirtschaft“ ist auch in diesem Bereich der Frauenanteil. Rund 93,7 Prozent aller Neuabschlüsse entfielen auf weibliche Auszubildende. Zu den
„Freien Berufen“ zählen beispielsweise medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte ebenso wie Steuer- und Rechtsanwaltsfachangestellte.

Mit steigenden Werten präsentierte sich auch der Ausbildungsbereich „Öffentlicher Dienst“. Bei einem Zuwachs von rund 200 Neuabschlüssen bzw. rund 10,7 Prozent ergeben sich hier bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen rund 1 800 neue Auszubildende.

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