Bayerns Bauhauptgewerbe im November 2020

Umsatz, Gesamtwert der Auftragseingänge und Beschäftigung deutlich im Plus

Das bayerische Bauhauptgewerbe erzielte im November 2020 einen baugewerblichen Umsatz von insgesamt 2,04 Milliarden Euro, was einem deutlichen Umsatzanstieg von 148,2 Millionen Euro bzw. 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresergebnis entspricht. Nach weiteren Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik haben mit Ausnahme des gewerblichen und industriellen Tiefbaus sowie des Straßenbaus (-1,2 Prozent bzw. -4,1 Prozent gegenüber November 2019) alle Bausparten zu diesem Plus beigetragen. Die Auftragseingänge der Branche beliefen sich im November 2020 auf einen Gesamtwert von 1,21 Milliarden Euro und der Beschäftigtenstamm auf insgesamt 104 518 tätige Personen (+3,6 Prozent bzw. +5,6 Prozent).

Im November 2020 erwirtschaftete das Bauhauptgewerbe in Bayern einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 2,04 Milliarden Euro. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, bedeutet dies ein deutliches Umsatzplus von 148,2 Millionen Euro bzw. 7,8 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat, woran lediglich der gewerbliche und industrielle Tiefbau (-1,2 Prozent auf 254,6 Millionen Euro) sowie der Straßenbau (-4,1 Prozent auf 277,6 Millionen Euro) kontraproduktiv beigetragen haben. Alle anderen Bausparten konnten ihren baugewerblichen Umsatz im Vergleich zum November 2019 um wenigstens 3,8 Prozent (öffentlicher Hochbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen) steigern, darunter absolut am stärksten der Wohnungsbau (+106,7 Millionen Euro bzw. +20,7 Prozent auf insgesamt
621,3 Millionen Euro).

Die Auftragseingänge der Branche bezifferten sich im November 2020 in Summe auf 1,21 Milliarden Euro und übertrafen damit den Gesamtwert der Auftragseingänge im November 2019 um 41,8 Millionen Euro bzw. 3,6 Prozent. Auch für dieses Plus zeichneten fünf der sieben Bausparten verantwortlich, und zwar mit Zuwachsraten ab 2,0 Prozent (gewerblicher und industrieller Hochbau), wobei auch hier der Wohnungsbau absolut am stärksten punktete (+92,4 Millionen Euro bzw. +26,0 Prozent auf insgesamt 448,2 Millionen Euro).

Im Vergleich zum November 2019 einen wertmäßig rückläufigen Auftragseingang hinzunehmen hatten allein der gewerbliche und industrielle Tiefbau sowie der öffentliche Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (-28,8 Prozent bzw. -28,3 Prozent).

Die positive Entwicklung im bayerischen Bauhauptgewerbe im November 2020 spiegelt sich auch in einer höheren Beschäftigung wider. Mit insgesamt 104 518 tätigen Personen waren Ende November 2020 um 5,6 Prozent mehr Menschen im Bauhauptgewerbe Bayerns beschäftigt als vor Jahresfrist. Diese Beschäftigten arbeiteten an 21 Arbeitstagen (November 2019: 20 Arbeitstage) insgesamt 11,5 Millionen Stunden (+8,3 Prozent gegenüber November 2019) und bezogen dafür Entgelte in Summe
von 446,9 Millionen Euro (+4,3 Prozent).