Gerkon Industriezerspannung in Röhrnbach ist beispielhaft für einen Betrieb, der mit Augenmaß gewachsen ist und sich bei namhaften Großkunden einen Namen gemacht hat – Gerkon steht für Präzision und Qualität

Seit über zwei Jahrzehnten steht die Firma Gerkon im Bereich Industriezerspannung nun schon für höchste Qualität und Präzisionsarbeit. Die hervorragende Auftragslage ist das Ergebnis einer echten Erfolgsstory.

Das Konzept der beiden Geschäftsführer Konrad Stockbauer und Gerald Haderer, die 1998 den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt haben, ist aufgegangen. Gerkon ist ein gesund gewachsenes Unternehmen, das als Zulieferbetrieb für verschiedenste Branchen – darunter Automobile, Luftfahrt und Landmaschinen – ein Vertrauenspartner ist. „Für das Tagesgeschäft braucht es Flexibilität“, ist Konrad Stockbauer überzeugt. „Jeden Tag fordert einen neuen heraus. Gerade das ist das Spannende an der Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Wir haben 1998 im Gründerzentrum mit einer Drehmaschine angefangen und mussten uns erst als verlässlicher Partner beweisen, der termingerecht und qualitativ auf höchstem Niveau liefern kann.“

Gerkon Industriezerspannung in Röhrnbach, Landkreis Freyung-Grafenau (Foto: MuW/k.h.schoppa)

Schon relativ früh beschlossen die Geschäftsführer deshalb, ihren Betrieb zertifizieren zu lassen. „Zertifizierungen wie ISO 9001:2015 haben ein gutes Stück Vertrauen geschafft“, erklärt Gerald Haderer.

Beste Voraussetzungen

Inzwischen beschäftigt Gerkon 40 Mitarbeiter und fünf Auszubildende als Zerspannungsmechaniker. Die Stammbelegschaft soll durch den selbst ausgebildeten Nachwuchs weiter wachsen. „Das ist der Trumpf, den man als Betrieb hat“, so Konrad Stockbauer. „Den Fachkräftemangel bekommen auch wir zu spüren. Ausgebildete Facharbeiter sind im Moment schwer zu finden, weshalb es durchaus Sinn macht, die Mitarbeiter selbst auszubilden. Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht.“

Gearbeitet wird in zwei Werkshallen auf 2.000 Quadratmetern, wobei eine Erweiterung um 1.500 Quadratmeter geplant ist. Derzeit wird an 18 Dreh- und einer Fräsmaschine gearbeitet – zwei Studer-Rundschleifmaschinen komplettieren den Maschinenpark. mit dem CAD-CAM-System Top Solid kann der Rohling individuell bearbeitet werden, so dass das fertige Werkstück exakt den Ansprüchen der Kunden entspricht. Um höchstmögliche Qualität und Genauigkeit im μm (1/1000 mm)-Bereich zu garantieren, wurde modernste Technik in Form einer Zeiss-Messmaschine angeschafft. Den Fokus auf diese Präzision zu legen, zahlt sich aus. 2018 konnte Gerkon einen Umsatz von rund sechs Millionen Euro verzeichnen. Um auch weiterhin so erfolgreich sein zu können, ist eine ständige Marktanalyse notwendig, um sich über neueste Technologien zu informieren und die Nachfrage zu kennen. Den beiden Geschäftsführern ist eine intakte „Mannschaft“ im Betrieb aber ebenso wichtig, wie die moderne Technik.

Eine echte Erfolgsstory haben die Gerkon-Macher Gerald Haderer (l.) und Konrad Stockbauer hingelegt (Foto: MuW/k.h.schoppa)

Die fundierte Aus- und Weiterbildung ist ein wichtiger Baustein, um die qualitativen Standards gleichmäßig auf höchstem Niveau zu halten und herausragende Präzisionsteile liefern zu können. Das gelingt Gerkon seit nunmehr über zwanzig Jahren hervorragend.

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