MdL Waschler besucht Bierhotel Gut Riedelsbach

Neureichenau/Passau. Mit seiner kurzen Lederhose und den zwei verschiedenen Schuhen – seine Markenzeichen – macht Bernhard Sitter auch MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler die Tore zum 1. Bier- und Wohlfühlhotel „Gut Riedelsbach“ in Neureichenau auf.

Seit knapp 40 Jahren führt Sitter seinen Betrieb. „Angefangen habe ich hier im Wirtshaus mit fünf Tischen“, blickt er zurück. Heute steht das Gut Riedelsbach auf größeren Füßen: Insgesamt 46 Zimmer, darunter speziell eingerichtete „Bierzimmer“ und obendrauf eine riesige Wohlfühllandschaft. „Wir sind kein Wellnesshotel“, betont der findige Unternehmer immer wieder bei seinem Rundgang durch das Haus. Auch wenn die Sauna- und Badelandschaft im Gut Riedelsbach einem solchen in nichts nachsteht: 2000 Quadratmeter auf denen sich Ruheräume, Pools, Saunen, Massage- und Kosmetikräume sowie ein Fitnessraum finden – alles im „Bierlook“ designed. Heißt im Klartext: Das komplette Interieur ist liebevoll verziert mit Bierkrügen, -Fässern oder einer Schaumkrone – Bier zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Haus, selbstverständlich auch in flüssiger Form: So hat Bernhard Sitter in seinem Bier- und Wohlfühlhotel stets 100 Biersorten vorrätig, in der Saunalandschaft werden Bieraufgüsse angeboten und bei einem Bierbad in einem alten Fass kann man sich entsprechend entspannen. Ebenso im neu gebauten Turm mit weiteren 1000 Quadratmetern Wohlfühloase, auf dessen Dach sich ein Pool findet, der einen gigantischen Blick über den Bayerischen Wald bietet. „Wir bauen den Wohlfühlbereich stetig aus und behalten die Bettenzahl bei – Platz und Ruhe für unsere Gäste sind die Luxusgüter der Zukunft“, ist Sitter überzeugt.

Ein 70-köpfiges Team nimmt sich dem Wohl und den Bedürfnissen der Gäste an – und dass bei entsprechender Auslastung mit rund 24.000 Übernachtungen im Jahr. Der Großteil der Gäste kommt dabei aus Bayern und dem näheren Umfeld – „aber wir haben schon Gäste aus allen Ecken der Welt bei uns begrüßt.“

„Wir arbeiten alle mit großer Freude und Spaß“, betont der Hotelier und macht gleichzeitig deutlich: „Aber die gesetzlichen Regelungen machen uns teilweise zu schaffen.“ Die Diskussion um den höheren Mehrwertsteuersatz, Dokumentation der Arbeitszeiten – die Bürokratie in Bereich der Gastronomie sei intensiv auf die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit zu hinterfragen, so Sitter zu Waschler.

Der Abgeordnete zeigte sich beeindruckt von der Größe des Hauses und dem speziellen Ambiente und Konzept – „Ihr seid tatsächlich anders als die anderen und es ist eine große Bereicherung für die touristische Angebotspalette dieses Haus in unserer Region zu haben.“

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