Nationalpark-Förster Karl-Heinz Englmaier erläutert Überlebensstrategien in der kalten Jahreszeit

Bayerisch Eisenstein. Der Winter ist für viele Tier- und Pflanzenarten eine Zeit der Entbehrungen und des Überlebenskampfes. Was der Mensch, grippeschutzgeimpft und in dicke Kleidung gepackt, als Wintersportvergnügen wahrnimmt, ist für Tiere und Pflanzen – jedes Jahr von neuem – eine elementare Katastrophe, die nur die im darwinschen Sinne “Bestangepassten“ überleben.

Welche erstaunlichen Strategien Tiere und Pflanzen im Kampf gegen Schnee, Frost und Hunger besitzen, erläutert Nationalpark-Förster Karl-Heinz Englmaier am Samstag, 21. Januar, auf einer etwa dreistündigen Wanderung im Bereich des Hochbergs bei Bayerisch Eisenstein. Ab 13.30 Uhr machen sich die Teilnehmer vom Treffpunkt Wanderpark in Bayerisch Eisenstein auf, um anhand von Beispielen erklärt zu bekommen, wie Tiere und Pflanzen durch den Winter kommen. Der Treffpunkt kann bequem mit der Waldbahn ab Grafenau (12.00 Uhr), Spiegelau (12.18 Uhr), Frauenau (12.34 Uhr) und Zwiesel (13.00 Uhr) erreicht werden.

Die Route verläuft zum Teil auf nicht geräumten, noch nicht schneefreien Wegen, weshalb festes Schuhwerk unbedingt erforderlich ist. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 077 66 50 möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich. Die Führung ist kostenlos.

(Bild: Pflanzen haben erstaunliche Strategien im Kampf gegen Frost und Schnee – Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)