Der Personalmangel in den Gasthäusern wächst und wächst

Laut dem bayerischen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) besitzen etwa 500 bayerische Gemeinden kein Wirtshaus mehr. Der Generationenwechsel spielt hier sicherlich eine Rolle. Die Bewirtschaftung einer Gaststätte oder eines Hotels kennt keine geregelte Arbeitszeit, das schreckt viele junge Menschen ab.

Allerdings ist dies nur ein Teil des Problems. Die vielen Vereinsfeste in der Sommerzeit sind nicht gerade umsatzfördernd – vor allem für kleinere Dorfwirtshäuser und auch die umfangreichen Dokumentationsvorschriften beanspruchen viel Zeit.

Anton Segl, Inhaber der Schrottenbaummühle, ist auf der Suche nach gutem Personal für seine Gaststätte (Foto: MuW/r.demont)

Großer Personalmangel

Doch der Hauptgrund für die zahlreichen Wirtshausschließungen in den letzten Jahren ist der immer größer werdende Personalmangel. Lange Nächte, arbeiten an Feiertagen, unfreundliche Gäste und ein mittelmäßiges Gehalt sind einige Punkte, warum heimische Wirte immer größere Probleme haben, Mitarbeiter zu finden.
Viele Wirtshäuser sind saisongeprägt. So benötigen viele Betriebe in der Hauptsaison oft zusätzliche Aushilfen, während die Nebensaison mit dem Stammpersonal bewältigt werden kann. Und hier kommt dann wieder die Kostenfrage ins Spiel. Immerhin hat die DEHOGA kürzlich erreicht, dass der Arbeitgeber bei kurzfristig Beschäftigten für die ersten 70 Tage keine Sozialabgaben zahlen muss. Sicherlich eine kleine Erleichterung.

Kellner Giovanni übt diesen Beruf schon seit Jahrzehnten aus und ist immer noch mit Herzblut bei der Sache; aber geeignetes Servicepersonal zu finden, gestaltet sich immer schwieriger (Foto: MuW/r.demont)

Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link; ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 36/18.