Seit 2007 befasst sich die Stadt Pocking (Lkr. Passau) mit der Planung der Westumfahrung, jetzt geht es in die entscheidende Phase: Die im Juli vom Stadtrat beschlossene, geänderte Planung soll der Regierung von Niederbayern vorgelegt werden. Zur Abstimmung haben sich Bastian Wufka, der Leiter der Abteilung für Straßenplanung am Staatlichen Bauamt Passau, Bürgermeister Franz Krah sowie Ernst Hofmann und Andreas Cikl vom Bauamt der Stadt getroffen. MdL Walter Taubeneder sagte seine Unterstützung zu, um weitere Verzögerungen zu vermeiden

Pocking. Idealerweise sollte das Planfeststellungsverfahren 2022 eingeleitet werden. „Dafür müssen wir spätestens im Frühjahr 2021 die Mustermappe zur Tekturplanung bei der Regierung von Niederbayern vorlegen“, erklärte Bastian Wufka beim Gespräch im Sitzungssaal des Rathauses. „Die Zeit drängt“, bekräftigte Walter Taubeneder: Wenn ein Projekt so lange läuft, werden die Bedingungen schwieriger, und wenn die Autobahn bis Pocking führt, sollte die Umgehungsstraße auch fertig sein.

„Wir sind auf einem guten Weg. Die Tekturplanung sollte bis zum Frühjahr vom externen Büro kommen“, sicherte Bürgermeister Franz Krah zu. Die Stadt betreibt das Projekt in kommunaler Sonderbaulast, dafür kann sie bis zu 80 Prozent Förderung vom Staat erwarten. Doch die Planung ist aufwendig und komplex und für die Stadt nicht leicht zu stemmen, so Krah.

Vor allem Grundstücksfragen und die Suche nach Ausgleichsflächen benötigen viel Zeit und Arbeit, bestätigten Ernst Hofmann und Andreas Cikl vom Bauamt der Stadt Pocking. Das Staatliche Bauamt unterstützt, wo es geht, doch auch dort sind die Personalkapazitäten begrenzt, erklärte Bastian Wufka. Eine enge Abstimmung, auch mit dem zuständigen Planungsbüro, ist erforderlich, damit die Tekturplanung so schnell wie möglich bei der Regierung von Niederbayern vorgelegt werden kann. „Dann liegt es wieder in der Hand der Regierung“, sagte Bürgermeister Franz Krah: Dort werden die Unterlagen geprüft und mit Anmerkungen zurück ans Staatliche Bauamt Passau geschickt, wo sie eingearbeitet werden müssen.

MdL Walter Taubeneder versprach: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass weitere Schritte nun schnellstmöglich ablaufen.“ Dem Abgeordneten liegt viel an einer schnellen Umsetzung des Projekts: „Die Westumfahrung ist ein wichtiger Bestandteil der Pockinger Infrastruktur – der Verkehr muss raus aus der Stadt.“

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