Der Beruf des Heilpraktikers wird in letzter Zeit stark diskutiert – Die Neue Woche traf Stefan Schmidt zum Interview

Die Abschaffung des Heilpraktikerberufs und der Alternativen Heilverfahren (AHV) wird in Deutschland zurzeit intensiv diskutiert. Alternative Heilverfahren erfuhren in den letzten Jahren einen deutlichen Aufwind, sodass die Leistungen teilweise von den Krankenkassen übernommen wurden. Das Bundesgesundheitsministerium erwägt jedoch nun eventuelle Veränderungen beim Berufsstand der Heilpraktiker – inklusive einer möglichen Abschaffung der Profession, da immer wieder Fälle bekannt wurden, bei denen Menschen durch die Therapie eines Heilpraktikers zu Schaden kam.

Als Heilpraktiker wird in Deutschland bezeichnet, wer die Heilkunde berufs- oder gewerbsmäßig ausübt, ohne als Arzt oder Psychotherapeut approbiert zu sein. Die Ausübung der Heilkunde bedarf in Deutschland der staatlichen Erlaubnis. Dies bedeutet jedoch lediglich, dass geprüft wird, ob von dem jeweiligen Heilpraktiker eine Gefahr für die Gesundheit seiner Patienten ausgeht. Es wird nicht überprüft, ob und welche medizinischen Fachkenntnisse sie oder er nachweisen kann.

Die Tradition der Naturheilkunde

Die Tradition oder Naturheilkunde spielt eine erhebliche Rolle, Eine der bekanntesten Vertreterinnen war die Äbtisstin Hildegard von Bingen. Von ihr her spannt sich der Bogen bis zu so bekannten Personen wie Sebastian Kneipp. Dieser erneuerte und erweiterte beispielsweise die Wasserheilkunde. Viele der klassischen Naturheilverfahren sind wissenschaftlich gut untersucht und heute zum Bestandteil der Schulmedizin geworden. So haben u.a. Naturheilkundler die Wechselwirkung von Darmbakterien und dem Immunsystem festgestellt.


Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link; ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 06/20.