Leben mit dem Vergessen – wie pflegende Angehörige von Demenzkranken diese bestmöglich auf ihrem letzten Lebensweg begleiten

Erinnerungen verblassen, die einst so geliebten Menschen werden plötzlich zu Fremden, über Jahrzehnte erlernte Fähigkeiten – banale und alltägliche Dinge – können nicht mehr bewerkstelligt werden. Das eigene Gehirn streikt und man kann nichts dagegen tun. Man ist dem Verlauf dieser tückischen Krankheit hilflos ausgeliefert. Wenn die Diagnose „Demenz“ fällt, ist dies für die Betroffenen eine Schock- und Schreckensnachricht. Der drohende geistige – und im Zuge dessen auch körperliche Verfall hat begonnen und ist nicht mehr aufzuhalten.

Doch auch für die Angehörigen beginnt nun ein langer Weg des Schmerzes, des mitleids und der Hilflosigkeit. Auch Trauer spielt bei pflegenden Angehörigen dementer Menschen eine tragende Rolle. Viel Kraft und Zeit wird für die Betreuung aufgebracht, was sehr an der Psyche zehrt.

Richtige Kommunikation

Man will natürlich alles richtig machen und den Betroffenen bestmöglich pflegen. Doch wie sieht eine angemessene Pflege aus? Hier ist es von großer Bedeutung, dass die Betreuer im Laufe der Zeit ein Gespür dafür entwickeln, den Dementen im Alltag richtig zu unterstützen und mit ihm dementsprechend zu kommunizieren. Vor allem in der letzten Phase, der Sterbephase, ist es enorm wichtig zu wissen, wie man mit dementen Menschen umgeht. Die letzte Phase tritt ein, wenn der Betroffene nicht mehr in der Lage ist zu sprechen, Hilfe beim Essen benötigt, körperlich sehr gebrechlich und folglich komplett pflegebedürftig ist. Wie soll man nun als pflegender Angehöriger adäquat mit dieser Situation umgehen? Tritt der Demenzkranke in den Sterbeprozess ein, sehnt er sich nach einer geschützten Atmosphäre, auch wenn er diesen Wunsch nicht mehr verbal äußern kann.

Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link; ‚Mein Passau‘, Ausgabe KW 05/18.

Wenn die Persönlichkeit verblasst
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