Endgültiges Aus für Kletterpark am Kadernberg

Schönberg. 2006 wurde der Kletterpark oder auch Hochseilgarten am Kadernberg von der Erlebnisakademie AG eröffnet. Damals war der Kletterpark einer der ersten in Deutschland. In den Folgejahren entwickelte sich die Einrichtung zu einer Attraktion für den Ort Schönberg. Einige Erweiterungen, wie beispielsweise 2012 der Drachenparcours für Kinder oder der Pfad für Menschen mit Handicap, sorgten dafür, dass Familien dort schöne Stunden verbringen konnten.
Inzwischen ist der Park in die Jahre gekommen, dazu kam der trockene Sommer 2018 und die Schneelast im Winter. Nun habe sich bei Ortsbesichtigungen herausgestellt, dass die Bäume, die man für den Park nutzte, nicht mehr tragfähig sind. Somit beschloss die Erlebnisakademie, den Kletterpark endgültig zu schließen. Die Einrichtungen werden bereits im Oktober dieses Jahres rückgebaut.

Naturkegeln und „Waldbaden“

Eine „Wiederbelebung“ des Parks, die in einer Sitzung des Marktrats zur Sprache kam, sei nicht sinnvoll. Dies meinte die anwesende Geschäftsführerin des Parks Linda Schadt. Man müsste gesunde Bäume durchbohren und pressen. „Wir wollen mit der Natur arbeiten, nicht dagegen“, meinte Schadt. Dennoch soll das Gelände weiterhin genutzt werden. Der Aussichtsturm mit der „Kadernberger Hüttn“ besteht weiterhin, zudem steht die Idee einer Naturkegelbahn mit Selbstaufstellern sowie das Thema „Waldbaden“ im Raum. Diese Überlegung wäre für die Marktgemeinderätin Veronika Egger eine naturvertretbare Nachnutzung. „Man bekommt einen Bezug zur Natur, meditiert, setzt Impulse und baut nebenbei Stress ab.“ Sie hätte das Konzept bereits auf Themenwegen in Tirol kennengelernt. Das Marktgremium stimmte anschließend den Ideen zu. Auch der vorhandene Kreuzweg am Kadernberg würde gut dazu passen, war man sich einig.

Der Aussichtsturm am Kadernberg wird weiterhin genutzt (Foto: MuW/r.demont)

Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link; ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 38/19.