Wild- und Hausschweine sind Überträger zahlreicher Krankheiten

Milde Winter, immer mehr Maisanbau und der Vormarsch der Mischwälder haben die Lebensbedingungen für das Schwarzwild optimiert. In der Jagdsaison 2015/16 wurden beispielsweise in Bayern 85436 Wildschweine geschossen, in der Saison 2016/17 waren es 60875 Tiere.

Derzeit ist die Afrikanische Schweinepest in allen Medien präsent. Erstmalig wurde diese Krankheit 1921 in Kenia beobachtet. Kurze Ausbrüche in Frankreich, Belgien, den Niederladen, Spanien und Portugal in den 80er und 90er Jahren wurden schnell erstickt. Nur in Sardinien hält sich das eingeschleppte Virus seit 1978. Vor zehn Jahren in Georgien erstmalig nachgewiesen, hat sich die Krankheit nun in fast ganz Osteuropa ausgebreitet. Mittlerweile gibt es sogar Fälle in Polen und Tschechien.

Wild- und Hausschweine betroffen

Betroffen sind Wild- und Hausschweine. Für Menschen sowie für Hund und Katze ist die Krankheit ungefährlich. In Afrika durch Lederzecken übertragen, geschieht dies in Europa durch Kontakt mit infizierten Tieren. Das Virus ist sehr widerstandsfähig und überlebt in gekühltem Fleisch mehrere Wochen, in gefrorenem sogar Jahrzehnte. Aber neben virushaltigen Speiseabfällen, gibt es eine indirekte Übertragung durch das Auto, Jagdausrüstung, Maschinen, Tierfutter, Kleidung etc. In der Regel führt die Krankheit bei den befallenen Tieren iin wenigen Tagen zum Tod. Tritt ein Fall in einem Hausschweinebestand auf, hat dies die Tötung des ganzen Bestandes zur Folge.

Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link; ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 10/18.