Konzert des Syrischen Friedenschores am 21. September in der Aula der Gisela Schulen

(von Tobias Schmidt)

Seit 1914 gibt es einen weltweiten Gedenktag der römisch-katholischen Kirche für Migranten und Flüchtlinge. Er geht mit einer päpstlichen Botschaft einher; 2018 schlug Papst Benedikt vor, diesen Gedenktag vom Januar auf einen der Septembersonntage vor Erntedank zu verlegen. In der Bundesrepublik wird hat der Ökumenische Vorbereitungsausschuss zur Interkulturellen Woche reagiert.

Die bundesweiten Aktionen der seit 1975 organisierten Interkulturellen Woche finden ab 2019 von Sonntag, 22.9. bis Sonntag, 29.9. statt, damit sind sowohl der bundesdeutsche Tag des Flüchtlings am 27.9. als auch der katholische „Welttag des Migranten und Flüchtlings“ am 29.9. eingeschlossen. Diese Entwicklungen sind relativ neu, und so kommt es, dass heuer der Syrische Friedenschor aus München quasi ein „Vorabendkonzert“ zur Interkulturellen Woche gibt.

Am Samstag, 21. September wird der Laienchor auf Einladung des gemeinnützigen Vereins Integrationshilfe Passau e.V. in der Aula der Gisela Schulen, Kloster Niedernburg gastieren. Die Choristen sind im Zuge des syrischen Bürgerkriegs nach Deutschland Geflüchtete; der Chor ist durch seine Auftritte beim Bayerischen Landtag, beim Bürgerfest des Bundespräsidenten oder der ZDF-Kabarettshow „Die Anstalt“ bekannt geworden. „Vielfalt verbindet!“ ist der Abend überschrieben, der gemäß dem Vereinsanliegen, für die Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen sensibilisieren will.

Veranstaltungsbeginn ist um 19.30 Uhr; der Eintritt ist frei, die Veranstalter freuen sich aber über Spenden. Neben den Ohren wird in der Pause auch der Gaumen mit orientalischen Köstlichkeiten verwöhnt. Wer sich über die Arbeit des Vereins näher informieren will, kann dies am Konzertabend und auf der Website www.integrationshilfe-passau.com tun.