Zahlreiche Verbesserungen umgesetzt

Passau. In den letzten Jahren wurden seitens der Stadt Passau verschiedene Maßnahmen durchgeführt, um die Lebensqualität am Anger zu verbessern. Insbesondere durch die Bepflanzung und diverse Instandsetzungsarbeiten erfuhr der in der Zuständigkeit der Stadt liegende Gehweg eine deutliche Aufwertung. Oberbürgermeister Jürgen Dupper und die Verantwortlichen der Verwaltung präsentierten vor Ort die nun abgeschlossenen Verschönerungsmaßnahmen.

In den vergangenen Jahren hat die Stadt Passau im Bereich des Angers einige Vorhaben umgesetzt. Nach dem Hochwasser von 2013 wurden die Betroffenen über Fördermittel für die notwendigen Sanierungsarbeiten und Möglichkeiten zur Prävention informiert, was dazu führte, dass mittlerweile so gut wie alle Gebäude wiederhergerichtet sind. Bereits seit 2014 steht man mit den Hauseigentümern und Anliegern der Anger- und Parkstraße im Austausch, um eine gestalterische Aufwertung des Angers herbeizuführen. Hierbei stand insbesondere der Wunsch nach einer Begrünung im Vordergrund. Der Umsetzungszeitpunkt der Maßnahmen orientierte sich am Baufortschritt der dortigen Hochwassersanierungen.

Nach einer Begehung mit den Anliegern und der Erarbeitung eines Konzeptes konnten im Frühjahr 2018 insgesamt 36 Pflanztröge von der Stadtgärtnerei am Anger zwischen Arbeitsgericht und Angerstraße 35 auf einer Gesamtlänge von rund 300 Metern aufgestellt werden. Diese wurden u. a. mit Bäumen, diversen Blumen, Sträuchern und Stauden bepflanzt, um damit zur Verschönerung der Vorbereiche der Häuser beizutragen.
Im vergangenen Jahr und auch heuer wurden darüber hinaus diverse Instandsetzungsarbeiten auf der öffentlichen Fläche durchgeführt. U. a. wurden die Abdeckgitter der Entwässerungsrinnen in den Gehwegbereichen, das Geländer einer Fahrradrampe sowie ein Rohrhandlauf für eine Treppe erneuert. Zudem erfolgte eine aufwändige Sanierung zweier wintergeschädigter Treppen. Außerdem führte der städtische Bauhof eine umfangreiche Säuberungsaktion am Bodenbelag durch.

Zum Thema Verkehr setzte man sich für verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durch die Polizei ein, zudem erfolgte die Installation von dauerhaften elektronischen Geschwindigkeitshinweistafeln. Stadteinwärts wurde ein Vorwegweiser aufgestellt, um bereits 250 Meter vor der Gabelung zur Schanzlbrücke frühzeitig auf die Spurwechselmöglichkeit hinzuweisen und dadurch die Unfallgefährdung zu minimieren. Den Lärmemissionen wirkte man durch Anhebung und Instandsetzung der Kanaldeckel entgegen. Der Spritzschutz wurde nach Abschluss der einzelnen Baumaßnahmen ertüchtigt. Auf freiwilliger Basis führte man schließlich noch eine Grundreinigung des Gehwegs durch.

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