Waldkirchen. „Es gilt eine Andockmöglichkeit in den Fördermodalitäten zu finden“, so MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler im Austausch mit Experten zu einem digitalen Gründerzentrum für die Stadt Waldkirchen.

Der Abgeordnete und sein Landtagskollege Max Gibis hatten zu einem sogenannten Vernetzungsgespräch „Digitales Gründerzentrum“ mit Bürgermeister Heinz Pollak und weiteren möglichen Netzwerkpartnern eingeladen, um die Gestaltungsmöglichkeiten für ein digitales Gründerzentrum in der Stadt Waldkirchen auszuloten. „Es gilt die Region langfristig und nachhaltig zu stärken“, so Waschler weiter. Auch Kollege Max Gibis ist es ein Anliegen den wirtschaftlich positiv besetzten Standort weiter nach vorn zu bringen: „Es gilt die Kompetenzen der Stadt richtig einzusetzen.“

Außer Frage steht: Waldkirchen möchte Hochschulstandort werden. Die bereits seit über 20 Jahren laufende Förderung der Innovations- und Gründerzentrums Betriebs GmbH (IGZ), zu 50 Prozent durch den Landkreis Freyung-Grafenau und zu 50 Prozent durch die Stadt Waldkirchen, läuft nun aus; deswegen gelte es nun neue Wege einzuleiten. „Eine Übernahme des IGZ wäre möglich, wir können uns jedoch auch einen Erweiterungs- oder Neubau vorstellen – hier würde sich beispielsweise die alte Mittelschule in Waldkirchen anbieten“, so Bürgermeister Heinz Pollak, der damit absolute Offenheit und den Willen für die Fortführung eines Gründerzentrums signalisiert. Pollak verweist in diesem Zusammenhang auf die Wirtschaftskraft der Stadt: „Wir haben praktische keine Leerstände und einen regen Einzelhandel – Waldkirchen boomt.“

So haben sich im Gesprächsverlauf mit möglichen Netzwerkpartnern für eine Kooperation mit einem bestehenden Hochschulstandort oder Gründerzentrum, darunter unter anderem Vertreter des Technologie Campus in Grafenau, des Gründerzentrums Digitalisierung Niederbayern „Inn.Kubator“ in Passau und des TZ in Ruhstorf, diverse mögliche Schwerpunkte herauskristallisiert. Diese liegen laut der Experten vorrangig im Bereich Wirtschaft, Tourismus und e-Commerce. Nun gelte es, so Waschler und Gibis, hierzu interessierte Partner zu finden und in weiteren Gesprächen auf ein förderfähiges Konzept hinzuarbeiten.