Hotsverein besucht Museum des Hauses der Bayerischen Geschichte und Kloster Weltenburg – Maskenpflicht im Reisebus

Freyung / Regensburg / Weltenburg. Unter „Corona-Bedingungen“ fand die diesjährige Tagesfahrt des Hotsvereins 1892 Freyung, welche stets einen Höhepunkt des Vereinsjahres darstellt, nach Regensburg und Weltenburg statt. Trotz einiger Einschränkungen, wie etwa einer weitreichenden Maskenpflicht, konnte die Kultur- und Gesellschaftsfahrt im Rahmen der aktuell gültigen Regelungen für Reisegruppen und Ausflugsfahrten durchgeführt werden und wurde auch unter diesen außergewöhnlichen Rahmenbedingungen von insgesamt 34 Vereinsmitglieder gut an- und aufgenommen.

Nach einer anfänglichen Instruktion hinsichtlich der vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zu beachtenden Schutz- und Hygienemaßnahmen, wie etwa der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung während der gesamten Fahrt im Bus, wurde der erste Halt des Tagesausflugs in Metten anvisiert. Dort erwartete die Reisegruppe ein reichhaltiges Frühstücksbuffet im – als Brasilianisches Churrasco-Restaurant aus der Kabel Eins-Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal“ bekannten – Mettner Hof. Mit Ankunft in Regensburg stand zunächst die Besichtigung der Ausstellung im Museum des Hauses der Bayerischen Geschichte auf dem Programm. In der als Bürgermuseum konzipierten Einrichtung wird insbesondere die jüngere (Demokratie-) Geschichte des Freistaats beleuchtet. Neben dem chronologischen Rundgang weisen acht Kulturkabinette auf kulturelle Besonderheiten hin, die mit Bayern verbunden werden: Von Dialekt und Sprache über Religion und Natur bis hin zum Sport. Die Kulturkabinette sind interaktiv gestaltet und luden auch die Reisegruppe des Hotsvereins, u. a. bei der Erkennung des Heimatortes anhand des eigenen Dialektes, zum Mitmachen ein.

An diesen kulturellen Höhepunkt des Vereinsausflugs schloss sich einige Zeit zur freien Verfügung in der Regenburger Innenstadt, die in Kleingruppen entweder zu einem Stadtrundgang mit Besichtigung des Doms, oder zur gemütlichen Einkehr genutzt wurde. Bei bestem Wetter flanierte man schließlich über die Steinerne Brücke in Richtung des Bushaltepunktes „Stadtamhof“, von wo aus die Reise per Bus fortgesetzt wurde. Da die geplante Schifffahrt von Kelheim über den Donaudurchbruch in Richtung Weltenburg aufgrund des niedrigen Wasserstandes der Donau nicht stattfinden konnte, führte das Reiseprogramm die Gruppe sogleich zum Kloster Weltenburg, wo der Vereinsausflug beim gemütlichen Dämmerschoppen in der Klosterschenke schließlich seinen Ausklang fand.

Die abschließende Bilanz der Vorstandschaft zu diesem unter „Corona-Bedingungen“ durchgeführten Vereinsausflug fällt durchwegs positiv aus. „Wir konnten beweisen, dass es auch in diesen fordernden Zeiten gut möglich ist, einen Vereinsausflug durchzuführen und diesen mit einem ansprechenden Programm anzureichern“, zeigt sich der Vorsitzende Christoph Weishäupl zufrieden. Viele Rückmeldungen hätten weiter gezeigt, dass entsprechende Tagesausflüge in der Region gerade in einem Jahr, in dem weitaus geringere Bevölkerungsteile als sonst Urlaubsreisen angetreten haben, über eine hohe Attraktivität verfügen, so die letztliche Bewertung der Vorstandschaft.

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