München, 02.02.2017 – An die 50 Beschäftigten der Verlagsgruppe Passauer-Neue-Presse (PNP-Verlag & Donau-Wald-Presse) waren am vergangenen Donnerstag und Freitag im Warnstreik.

Die Verweigerungshaltung der Verlegerin Simone Tucci-Diekmann mit den zuständigen Gewerkschaften über einen Haustarifvertrag zu sprechen führte zu diesem Arbeitskampf.

Trotz mehrerer Aufforderungen lehnte die Verlagsleitung jede Verhandlung ab. Die Forderung an Tarifverhandlungen wurde auch von zwei Kundgebungen der Belegschaft aller GmbH’s der PNP untermauert.

Ein angebliches Angebot der Verlegerin an die Beschäftigten ist weder ausreichend noch der Wertschöpfung der geleisteten Arbeit angemessen. Der Erfolg der PNP sollte auch denjenigen zugute kommen, die diesen erarbeiten; darüber sind sich alle einig. Diese Aktion war nur der Anfang, sollte sich der Verlag nicht gesprächsbereit zeigen, betonte der zuständige Gewerkschaftssekretär von Ver.di, Pascal Attenkofer. Redakteure und Verlagsangestellten betonten für einen Haustarifvertrag weitere Aktionen und eine Ausweitung des bisherigen Arbeitskampfes folgen zu lassen.

Zur PNP-Gruppe zählen u.a. die Passauer Neue Presse GmbH, die BGL-Medien GmbH, die Oberbayern-Presse GmbH, die Oberland-Presse GmbH, die Donau-Wald-Presse GmbH und die Donau-Isar-Bayernwald-Presse GmbH, die u.a. die Tageszeitungen Passauer Neue Presse, Der Bayerwald-Bote, Deggendorfer Zeitung, Alt-Neuöttinger-Anzeiger und mittlerweile auch der Donaukurier.

(Foto: via ver.di)