Vorstellung der Maßnahmen im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr am Dienstag, 06.02.2018

In diesem Jahr sind zahlreiche Verbesserungen im Radwegenetz der Dreiflüssestadt geplant.
Insbesondere liegen die Schwerpunkte im ersten Schritt auf den Stadteilen Grubweg/Hals, Ilzstadt und Altstadt. Dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr wird in seiner Sitzung am Dienstag, 06.02.2018 der aktuelle Sachstand sowie die weiteren Maßnahmen vorgestellt.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper: „Die Förderung des Radverkehrs ist uns ein großes Anliegen und nimmt im Verkehrsentwicklungsplan auch eine entsprechende Rolle ein. Eine zielgerichtete Radverkehrsförderung ist allerdings nicht auf den Bau von Radwegen begrenzt, insbesondere nicht in Städten. So ist die Schaffung der entpsrechenden Infrastruktur für ein fahrradfreundliches Klima von Bedeutung. ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit den erarbeiteten Maßnahmen spürbare Erfolge erzielen werden.“

In der Ausschusssitzung werden erste Vorschläge dargestellt und ein Ausblick auf das weitere Vorgehen gegeben. Dies beinhaltet beispielsweise ein Geh-/Radwegekonzept für die Freyunger Straße/B12 (Unterführung Bramerhof), die Schaffung einer indirekten Linksabbiegemöglichkeit an der Hängebrücke sowie die Errichtung von Radabstellmöglichkeiten am Hauptbahnhof/Europaplatz.

Verbesserungen sind zudem bei der Radwegeverbindung Stromlänge – Ilzsteg und Christdobl – Josef-Wenzl-Straße geplant. Mit der Fortführung des Radweges an der Schulbergstraße und der Fortführung des Radfahrstreifens in der Steinbachstraße sollen darüber hinaus weitere Lücken im Radwegenetz geschlossen werden. Die fraktionsübergreifende Anregung, den Geh- und Radweg auf der Ries weiterzuführen, hat die Stadt Passau ebenfalls aufgegriffen. Ursprünglich war vorgesehen, den 2. Bauabschnitt 2018 zu planen und 2019 umzusetzen sowie den 3. Abschnitt 2019 zu planen und 2020 umzusetzen. Um jedoch diesen Bereich so bald wie möglich abzurunden, wird aktuell vorgeschlagen, die Planungen für die Bauabschnitte 2 und 3 im Jahr 2018 zu planen und bereits im nächsten Jahr komplett zu realisieren.

Wichtig ist außerdem ein umfassender Service für Radfahrer und eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit. Zum Service gehört beispielsweise eine Wegweisung für den Radverkehr. Diese dient dabei nicht nur den Radtouristen, sondern auch den Alltagsradlern. Neben dem Fahrradstadtplan, der sich großer Nachfrage erfreut, soll die Fahrradwegweisung ebenfalls weiter ausgearbeitet werden.

Um den Radverkehr in Passau spürbar zu fördern, ist in 2018 die Zusammenarbeit mit einem externen Fachbüro für Radverkehrsplanung vorgesehen. Nachdem im städtischen Haushalt 50.000 Euro zur Förderung des Radverkehrs eingestellt sind, sollen diese u.a. dafür genutzt werden, ein Fachbüro mit der konkreten Erarbeitung von Maßnahmen und deren Auswirkungen zu beauftragen.