Evita und Juan Domingo Perón – Die Nazi-Geschichte hinter dem Musical

Buenos Aires

Online-Seminarreihe

In dieser Online-Seminarreihe der Friedrich-Ebert-Stiftung berichtet Prof. Erika Rosenberg-Band an fünf Abenden über die Geschichte Argentiniens, seiner Kultur, seiner Menschen und seiner Politik.

Die Fakten hinter dem Musical „Evita“ und dem bekannten Song „Don’t cry for me Argentina“ erzählen eine ganz andere und hochinteressante Story, in der es auch um Verbindungen zu Nationalsozialisten geht. Von den 30er-Jahren bis in unsere Zeit bestimmt die Politik von Juan Domingo Perón das südamerikanische Land am Rio de la Plata.

Relevant sind hierbei besonders die Verbindungen zwischen Evita und Juan Domingo Perón mit den Nationalsozialisten. Dies ist ein obskures Kapitel der argentinischen Geschichte, das bis jetzt nicht ganz aufgeklärt wurde.

Die Referentin
Prof. Erika Rosenberg, 1951 in Buenos Aires geboren – wohin ihre Eltern vor den Nazis geflohen waren – ist Journalistin und Autorin und hat als Dozentin am Goethe-Institut, im Argentinischen Auswärtigen Amt und an der Katholischen Universität zu Buenos Aires gearbeitet. Sie ist Übersetzerin und Dolmetscherin. Im Jahr 2014 wurde ihr das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland am Bande verliehen, im März 2016 erhielt sie den Austrian Holocaust Memorial Award des Österreichischen Auslandsdienstes.

Erika Rosenberg war eine enge Vertraute von Emilie Schindler (1907-2001), die nach vielen in Argentinien verbrachten Jahrzehnten wieder nach Deutschland zurückgekehrt war, und hat u.a. Biografien über Oskar und Emilie Schindler verfasst.

Zum Programm mit den (Anmelde-) Links unter: https://www.fes.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=61793&token=3205df3fa1617bb25adea8744b4d87da90b91adc

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