Abgeträumt – Lutz Hübner „Die letzte Show“ & Jon Fosse „Da kommt noch wer“

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    Premiere am 12. November 2021 in der Athanor Akademie in Passau

    Abgeträumt ist ein Spektakel der gescheiterten Konversationen, der unheimlichen Maskeraden und der gebrochenen Persönlichkeiten. Psychologische Widersprüchlichkeit – ein grotesker Theaterabend, der in seiner apokalyptischen Anmut die dunklen Seiten des Menschen beschreibt.

    Unter der Regie von Anna Waibel und Lorenz Dauber wird in spielerischer Leichtigkeit der Versuch gewagt, zwei unterschiedliche Ansätze sich gegenüber zu stellen und Geschichten von Selbstfindung und Nächstenliebe aber auch Angst, Paranoia und Stress zu erzählen. Die Zerrissenheit Emilias und ihre Angst vor Entscheidungen stehen in Anna Waibels Inszenierung von Die letzte Show/Lutz Hübner im Vordergrund:“ Es gibt Momente im Leben, in denen man sich entscheiden muss, wie man weiter macht. Und dabei ist es vollkommen egal, ob man 16 oder 53 Jahre alt ist.“ sagt Anna Waibel zu ihrem Stück.

    Auch Lorenz Dauber legt bei seiner Inszenierung von Da kommt noch wer/Jon Fosse den Fokus auf den teils komischen, teils gruselig-bunten Mix aus Figuren und Persönlichkeiten. „Hinter den starken Momenten jeder Figur liegt eine markante Schwäche und in all ihren schwachen Momenten schimmert doch ihre Stärke durch. Die ganze Breite an nur zu menschlichen Emotionen stellen die Figuren zur Schau und diese Inszenierung will mit einem Augenzwinkern dahinter blicken.“ Wer ist nun im Recht, wer im Unrecht? Wer sind die Guten, wer die Bösen? Das Publikum ist eingeladen sich der Klärung dieser Frage anzuschließen, auf dieser Reise in das Absurde aber auch Humoreske der menschlichen Psyche.

    ‚Abgeträumt‘ (Quelle: Athanor Akademie, Passau)

    Athanor Akademie: Premiere am 12. November 2021 (Theatersaal, Schulbergstraße 30, 94034 Passau) | Weitere Vorstellungen: 13.11. / 14.11. / 19.11. / 20.11., Beginn jeweils 20.30 Uhr

    Kartenreservierung unter 0851 209 871 17 oder veranstaltung@athanor.de

    Hygienevorschriften
    Es gelten die Corona 2G-Regeln; Maskenpflicht (FFP2) während des gesamten Aufenthalts ohne Zuschauerbeschränkung. Aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen kein Verkauf von Getränken oder Imbiss möglich.


    Besetzung: Alena: Lea Brunner | Jury: Caroline Bröker | Kowalski: Maximilian Frick | Michi/Jury: Leonard Gräber | Marie: Sophie Hewig | Martina: Luisa Jäger | Emilia: Sequoia Kroll | Alesandra: Benigna Munsi | Ada: Elisabeth Neokola | Rike/Jury: Lily Schuster | Didi: Julia Stang
    Regie: Anna Waibel und Lorenz Dauber
    Künstlerisch-pädagogische Leitung: Achim Bieler
    Weitere Pädagogische Unterstützung: Michael Bischoff, Philip Kevin Brehse, Xaver Unterholzer, Thomas Manhart, Helmut Schwaiger, Adrian Stuhlfelner

    Aufführungsrechte: DIE LETZTE SHOW (Lutz Hübner) Hartmann & Stauffacher GmbH Verlag f. Bühne, Film, Funk u. Fernsehen | DA KOMMT NOCH WER (Jon Fosse) Rowohlt Theater Verlag


    Zur Geschichte
    Emilia hat geerbt. Und jetzt sitzt sie da, in dem Chaos ihrer toten Tante Ada in Berlin. Aber eigentlich hat sie gar keine Zeit dafür, zuhause warten wichtige Prüfungen, die Emilias komplette Zukunft beeinflussen. Meint sie, bis ihre Tante Ada auftaucht und alles auf den Kopf stellt. Mit den Gedanken bei ihren Prüfungen und bei ihren Beziehungssorgen schläft Emilia in dieser fremden Wohnung ein. Sie wird im Traum von den verschiedensten Gestalten heimgesucht, die ihre tiefsten Ängste widerspiegeln und sie zwingen, sich diesen zu stellen und der Frage nach der richtigen Lebensplanung auf den Grund zu gehen. “Steh auf, iss etwas. Aber schlaf nicht wieder ein. Wenn du in diesem Zustand wieder einschläfst, kann ich dir nicht weiterhelfen.” Doch die am Rande des Burnouts stehende Emilia kann nicht anders: zu sehr nagt die Müdigkeit an ihr. Und so gibt sie sich erneut einer grotesken Traumwelt hin, die zu deuten sie erst noch erlernen muss.

    Ebenso alptraumhaft wirken die Figuren eines Paares, das versucht, sich vor anderen Menschen in einem Haus zurückzuziehen.  „Aber es ist ein bisschen anders. Ich hatte ja nicht gedacht, dass es so sein würde. Denn da kommt noch wer. Es ist so einsam hier, dass da sicher noch wer kommt.“  Ihre masochistisch anmutende Beziehung steht unter der überraschenden  Bedrängnis eines Besuches. Und das, wo sie sich doch so sehr darauf freuten, “allein, weit weg von anderen Leuten zu sein.”


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