Gemeinde Aldersbach schafft innerörtliche Wegeverbindungen zwischen Ortsmitte und Friedhof mit Mitteln der Städtebauförderung

Aldersbach. Mit rund 1,12 Millionen Euro aus den Mitteln der Bund-Länder-Städtebauförderung konnte die Gemeinde Aldersbach den zweiten, planmäßigen Bauabschnitt zur Aufwertung ihrer Ortsmitte realisieren. Bei einem Ortstermin des Landtagsabgeordneten Walter Taubeneder informierte Bürgermeister Harald Mayrhofer über die Maßnahme sowie die Verwendung der erhaltenen Fördermittel.

„Die Gemeinde Aldersbach nutzt die Chance über die Städtebauförderung wichtige innerörtliche Wegeverbindungen zwischen der Ortsmitte und dem Friedhof neu zu gestalten“, erläutert Mayrhofer die geförderten Maßnahmen. Dabei geht es in erster Linie um die Aufwertung vorhandener und die Schaffung neuer innerörtlicher Wegeverbindungen. „Neben der Erstellung möglichst durchgängiger sowie barrierefreier Strecken lag uns bei der Planung auch eine dörfliche Durchgrünung und die Entsiegelung des zuvor großflächig asphaltierten öffentlichen Raumes ein zentrales Anliegen“, so Bürgermeister Mayrhofer.

„Die Besonderheit der Aufwertungsmaßnahme in Aldersbach besteht mitunter auch darin, dass mit dem Areal rund um St. Peter die Urzelle der örtlichen Dorfentwicklung neu in Szene gesetzt wurde“, zeigt sich MdL Walter Taubeneder begeistert. Nachdem bereits im Rahmen eines ersten Bauabschnitts das Friedhofsumfeld samt Parkplatzflächen und Fußwegen rund um St. Peter instandgesetzt wurde, fand im zweiten Bauabschnitt eine Teilentsiegelung der innerörtlichen Straßenfläche im Bereich der Bischof-Otto-Straße statt, im Zuge derer – auch unter Miteinbeziehung privater Flächen – eine dorfgerechte Umgestaltung in Richtung einer platzartigen Aufweitung des Areals vorgenommen werden konnte.

Weiter wurde die Fußgängerbrücke über den Flutgraben im Zuge des zweiten Bauabschnitts einschließlich Gründung und Absturzsicherung über die gesamte Spannlänge neu hergestellt, wie Mayrhofer vor Ort ausführt. Dabei orientiert sich das Brückenbauwerk an den weiter südlich bereits vorhandenen Brücken über den Flutgraben. Auch die historische Stahlkonstruktion der alten Eisenbahnbrücke wurde einschließlich der steinernen Brückenköpfe saniert und zur Radwegbrücke umfunktioniert. Durch die Aufwertung und Neugestaltung der Fußwegverbindung zwischen den Gärten sowie des Fußgängerstegs über den Aldersbach wurde das gesamte Areal auch mit Blick auf den Naherholungscharakter einschlägig aufgewertet.

„Durch unsere Maßnahmen soll der innerörtliche Lückenschluss in der überregionalen Radwegverbindung auf der alten Bahnlinie hergestellt werden, der ebenfalls die innerörtlichen Wegeverbindungen für die Bewohner aufwertet und die Touristen auf den überregionalen Wegen nach Aldersbach führt“, schildert Mayrhofer die Hintergründe des städtebaulichen Konzepts.

Taubeneder lobte die gezielte und im Detail durchdachte Neugestaltung des Areals und zeigte sich überzeugt, dass das Instrument der Städtebauförderung auch in diesem Fall der Schlüssel zu einer modernen baulichen Fortentwicklung vor Ort sei. „Bund und Freistaat investieren maßgeblich in die Entwicklung der Städte und Dörfer in den Regionen“, so Taubeneder. – Staatsmittel, ohne die derartige Maßnahmen nicht durchführbar wären, pflichtet auch Bürgermeister Mayrhofer der Einschätzung des Landespolitikers bei.

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