MdL Roos appelliert an umsichtiges Fahrverhalten

“Alarmierend“ nennt MdL Bernhard Roos die Situation auf Bayerns Straßen. Denn von Januar bis November 2016 sind rund 1,2 Prozent mehr Personen bei Verkehrsunfällen umgekommen als im Vorjahreszeitraum. Das hat das Bayerische Landesamt für Statistik bekanntgegeben. “Die ‚Vision Zero‘, also keine Verkehrstote, rückt so langsam in die Ferne“, befürchtet der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Bernhard Roos. Zwar seien in Niederbayern weniger Personen im Straßenverkehr getötet worden als ein Jahr zuvor, doch ist die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden um absolut 74 gestiegen, von 4.900 auf 4.974 Unfälle. “Die schlechte Infrastruktur und die zahlreichen maroden Straßen zollen ihren Tribut“, kritisiert MdL Bernhard Roos und fordert die Regierung auf diesem Weg auf, verstärkt in die Instandsetzung und Instandhaltung zu investieren.

Roos appelliert aber auch an die Straßenverkehrsteilnehmer und fordert sie zu umsichtigem Fahren auf. “No risk – no fun“ schwinge bei vielen Auto- und Motorradfahrern mit. Hinzu komme, dass gerade in ländlicheren Regionen die Wege zu Arbeit, Disco und Co. weiter sind als beispielsweise in der Stadt. Das Unfallpotential sei daher hier wesentlich höher. Doch solle sich jeder vor Augen führen, dass das Fehlverhalten einzelner von allen getragen werden müsse, so der Abgeordnete mit Verweis auf den in der Region höher angesetzten KFZ-Versicherungstarif.

Abschließend erinnert Bernhard Roos, in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des ACE Kreises Passau, an das Angebot an Fahrsicherheitstrainings des Auto Club Europa. Hier werden in geeignetem Rahmen auf sicherem Terrain mögliche Gefahrensituationen im Straßenverkehr eingeübt.