Zahl der Beschäftigten um knapp ein Prozent gestiegen

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen der „Konjunkturstatistik im Dienstleistungsbereich“) mitteilt, sank der Umsatz im Dienstleistungsbereich in Bayern im ersten Vierteljahr 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,2 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich zeitgleich um 0,7 Prozent.

Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik zur „Konjunkturstatistik im Dienstleistungsbereich“) verringerte sich der Umsatz im Dienstleistungsbereich in Bayern im ersten Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,2 Prozent, im Vergleich zum Vorquartal ging er um 17,9 Prozent zurück.

Im Wirtschaftsabschnitt J „Information und Kommunikation“ und im Wirtschaftsabschnitt M „Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen“ stieg der Umsatz im ersten Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahresquartal jeweils um 2,8 Prozent. Im Wirtschaftsabschnitt H „Verkehr und Lagerei“ sank der Umsatz hingegen um 1,6 Prozent, im Wirtschaftsabschnitt N „Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen“ ging der Umsatz um 10,1 Prozent zurück.

Die Zahl der Beschäftigten des Dienstleistungsbereichs in Bayern stieg im ersten Vierteljahr 2020 gegenüber dem ersten Vierteljahr 2019 um 0,7 Prozent, gegenüber dem Vorquartal ging sie jedoch um 0,3 Prozent zurück. Den höchsten Anstieg der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahresquartal verzeichnete der Wirtschaftsabschnitt J „Information und Kommunikation“ mit 4,5 Prozent. Im Wirtschaftsabschnitt M „Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen“ stieg die Beschäftigtenzahl um 2,7 Prozent und im Wirtschaftsabschnitt H „Verkehr und Lagerei“ um 0,5 Prozent. Im Wirtschaftsabschnitt N „Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen“ nahm die Beschäftigtenzahl um 3,5 Prozent ab.


Hinweis:
*) Einrichtungen zur Ausübung einer freiberuflichen Tätigkeit und Unternehmen in den Abschnitten H, J, M (ohne Abteilungen 72, 75 und Gruppe 70.1) und N (ohne Abteilung 77 und Gruppen 81.1 und 81.3) der NACE Rev. 2 bzw. WZ 2008.
Die Erhebung wird im Mixmodell durchgeführt. Primär befragt werden Erhebungseinheiten, die Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit bzw. Umsätze in Höhe von mindestens 15 Millionen Euro im Jahr erzielt haben und/oder mindestens 250 Beschäftigte haben. Für alle anderen Unternehmen werden Verwaltungsdaten der Oberfinanzdirektionen und der Bundesagentur für Arbeit verwendet.

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