Deutliche Auswirkungen der Corona-Pandemie auch auf die Beschäftigtenzahlen

Die Folgen der Corona-Pandemie haben das bayerische Gastgewerbe weiter im Griff. Nach den vorliegenden, vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik zur Monatsstatistik im Gastgewerbe sank der Umsatz im Mai 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 65,5 Prozent und preisbereinigt um 66,2 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten nahm um 27,7 Prozent ab. – Von Januar bis Mai 2020 verringerte sich der nominale Umsatz des Gastgewerbes um 38,1 Prozent, der preisbereinigte Umsatz sank um 39,5 Prozent.

Das Gastgewerbe in Bayern gehört zu den stark von der Corona-Pandemie betroffenen Branchen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, verringerte sich der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe im Mai 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 65,5 Prozent und real um 66,2 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes ging um 27,7 Prozent zurück, davon sank die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 13,9 Prozent und die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 36,8 Prozent.

In der Beherbergung nahm der nominale Umsatz im Mai 2020 um 84,1 Prozent ab (real: -84,2 Prozent). In der Gastronomie verringerte sich der Umsatz nominal um 53,5 Prozent (real: -54,6 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten sank in der Beherbergung um 26,2 Prozent und in der Gastronomie um 28,4 Prozent.

In den ersten fünf Monaten 2020 lag der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe nominal um 38,1 Prozent und real um 39,5 Prozent unter dem Stand des Vorjahreszeitraums. In der Beherbergung gingen der nominale und der reale Umsatz um knapp die Hälfte zurück, in der Gastronomie jeweils um rund ein Drittel. Die Beschäftigtenzahl verringerte sich um 13,2 Prozent.

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