Deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bereichen des Einzelhandels

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorliegenden, ersten Ergebnissen der Monatsstatistik im Einzelhandel berichtet, stieg der Umsatz im bayerischen Einzelhandel (ohne Kraftfahrzeughandel) in den ersten sechs Monaten 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 4,1 Prozent und preisbereinigt um 3,3 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten blieb konstant. – Im Juni 2020 wuchs der Umsatz der Einzelhändler gegenüber dem Juni 2019 nominal um 10,5 Prozent und preisbereinigt um 9,9 Prozent; im Vergleich zum Mai 2020 ging der Umsatz jedoch um 2,8 Prozent zurück. Die Zahl der Beschäftigten nahm gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2 Prozent ab (Vormonat: +0,5 Prozent).

Nach den vorliegenden, ersten Ergebnissen der Monatsstatistik im Einzelhandel erhöhte sich der Umsatz im bayerischen Einzelhandel im ersten Halbjahr 2020 gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 nominal um 4,1 Prozent und real um 3,3 Prozent. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, blieb die Zahl der Beschäftigten konstant (Vollzeitbeschäftigte: -1,0 Prozent; Teilzeitbeschäftigte: +0,6 Prozent).

Im Lebensmittel-Einzelhandel stieg der nominale Umsatz im ersten Halbjahr 2020 um 10,6 Prozent (real: +7,5 Prozent). Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln wuchs der Umsatz nominal um 1,2 Prozent (real: +1,4 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten nahm im Einzelhandel mit Lebensmitteln um 3,1 Prozent zu, im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln sank die Zahl der Beschäftigten um 1,8 Prozent.

Den stärksten Zuwachs unter den Wirtschaftsgruppen des Einzelhandels verzeichneten im ersten Halbjahr 2020 der „sonstige Einzelhandel“ (einschl. „Versand- und Internet-Einzelhandel“) mit einem nominalem Umsatzzuwachs von 18,3 Prozent (real: +18,8 Prozent) sowie der „Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (in Verkaufsräumen)“ (nominal: +8,1 Prozent; real: +5,2 Prozent). Deutlich unter dem Vorjahresniveau lag der Umsatz des „Einzelhandels mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik“ (nominal: -12,1 Prozent; real: -8,6 Prozent) sowie der „Einzelhandel mit sonstigen Gütern“ (in Verkaufsräumen; einschl. des „Einzelhandels mit Bekleidung“ und des „Einzelhandels mit Schuhen und Lederwaren“; nominal: -11,1 Prozent; real: -11,8 Prozent).

Im Juni 2020 stieg der nominale Umsatz des bayerischen Einzelhandels gegenüber dem Juni 2019 nominal um 10,5 Prozent und real um 9,9 Prozent. Im Vergleich zum Mai 2020 ging der Umsatz jedoch um 2,8 Prozent zurück.

Die Zahl der Beschäftigten sank im Juni 2020 gegenüber dem Juni 2019 um 0,2 Prozent, im Vergleich zum Mai 2020 stieg sie um 0,5 Prozent.

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