Schwäbische Betriebe setzen bayernweit am meisten mit Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz um

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden im Berichtsjahr 2018 von 1 603 bayerischen Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes, des Bau- und Dienstleistungsgewerbes 14,3 Milliarden Euro Umsatz mit Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen leichten Anstieg um 1,2 Prozent.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, entfiel mit 82,0 Prozent der Löwenanteil der Umsätze auf Betriebe des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe), gefolgt von Betrieben des Baugewerbes (13,3 Prozent) sowie Betrieben von Dienstleistern und der übrigen Wirtschaftszweige (4,7 Prozent).

9,9 Mrd. Euro und damit 69,1 Prozent des gesamten umweltschutzbezogenen Umsatzes wurden im Jahr 2018 mit Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Klimaschutz erwirtschaftet. Insbesondere Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz wie energieeffiziente Antriebs- und Steuerungstechnik und die Wärmedämmung von Gebäuden wurden hier nachgefragt.

37,1 Prozent des Umsatzes mit Umweltschutzgütern stammten im Jahr 2018 aus Geschäften mit ausländischen Abnehmern. Auch im Ausland wurden die größten Umweltumsätze im Bereich Klimaschutz erzielt.

Auf Regierungsbezirksebene wurden mit 3,0 Milliarden Euro die höchsten Umweltschutzumsätze in Schwaben (+15,5 Prozent zum Vorjahr) erzielt. Danach folgten Oberbayern mit 2,5 Milliarden Euro (+10,7 Prozent), Mittelfranken mit 2,4 Milliarden Euro (-21,6 Prozent), Oberfranken mit 1,9 Milliarden Euro (-8,0 Prozent), Unterfranken mit 1,8 Milliarden Euro (+22,1 Prozent), Niederbayern mit 1,5 Milliarden Euro (+9,6 Prozent) und die Oberpfalz mit 1,2 Milliarden Euro (-7,2 Prozent).

Die Zahl der im Jahr 2018 im Bereich des Umweltschutzes Beschäftigten stieg um 21,1 Prozent auf 72 856. Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) waren 56 978 Personen beschäftigt, 11 786 im Baugewerbe und 4 092 im Dienstleistungsgewerbe sowie den übrigen Wirtschaftszweigen.

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