Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden bei den Gewerbeämtern in Bayern im ersten Quartal des Jahres 2016 insgesamt 26 448 Neugründungen und 23 022 vollständige Aufgaben gemeldet. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Jahr 2015 ist die Zahl der Neugründungen damit um 4,0 Prozent zurückgegangen. Die vollständigen Aufgaben verzeichneten ebenfalls einen Rückgang um 5,0 Prozent. Von den 26 448 Neugründungen entfielen 5 809 bzw. 22,0 Prozent auf Betriebsgründungen, d.h. Gründungen von Betrieben mit voraussichtlich größerer wirtschaftlicher Bedeutung. Die Anzahl der Betriebsgründungen ist um 6,9 Prozent (insgesamt 433) im Vergleich zum entsprechenden Wert des Vorjahres zurückgegangen. Demgegenüber belief sich die Anzahl der Betriebsaufgaben im Berichtszeitraum auf insgesamt 4 815 Fälle und lag damit um 4,9 Prozent (insgesamt 249) unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Der Gründungssaldo mit 3 426 mehr Neugründungen als vollständigen Aufgaben von Gewerben ist weiterhin Indikator für einen anwachsenden Unternehmensbestand in Bayern und ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,0 Prozent gewachsen.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, registrierten die bayerischen Gewerbeämter im ersten Quartal des Jahres 2016 insgesamt 26 448 Neugründungen und 23 022 vollständige Aufgaben von Gewerbebetrieben. Damit sank zwar die Anzahl der Neugründungen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4,0 Prozent; die Zahl der vollständigen Aufgaben verzeichnete dafür einen stärkeren Rückgang um 5,0 Prozent.

Von den Neugründungen entfielen 5 809 (bzw. 22,0 Prozent) auf die Gründung von Betrieben, die aufgrund ihrer Rechtsform bzw. Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Die Zahl solcher Betriebsgründungen ging damit um 6,9 Prozent im Vergleich zu dem Niveau der Monate Januar bis März des Jahres 2015 zurück. Die Zahl der im Berichtszeitraum neu gegründeten Kleinunternehmen belief sich auf 20 639 und ging damit um 3,1 Prozent zurück. Beim Großteil (66,5 Prozent) dieser neu gegründeten Kleinunternehmen handelte es sich um Nebenerwerbsbetriebe (Anstieg um 3,0 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Jahr 2015). Die Gesamtzahl aller Gewerbeanmeldungen im ersten Quartal des Jahres 2016 belief sich auf 34 196 und lag damit um 4,9 Prozent unter dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums.

Während des Zeitraums von Januar bis einschließlich März 2016 wurden außerdem 23 022 gewerbliche Tätigkeiten vollständig aufgegeben, um 5,0 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Unter den aufgegebenen Gewerben waren 4 815 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung (-4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum).

Außerdem wurden 8 738 Nebenerwerbsbetriebe aufgegeben, das waren 1,1 Prozent mehr als zwischen Januar und März 2015. Insgesamt lag die Gesamtzahl aller Ge-werbeabmeldungen im ersten Quartal 2016 mit 30 986 um 5,8 Prozent unter dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums.

Neugründungen und vollständige Aufgaben weisen auf den Indikator des Gründungssaldos hin. Der Gründungssaldo, der somit das eigentliche Gründungsgeschehen abbildet, beinhaltet 3 426 mehr Neugründungen als vollständige Aufgaben von Gewerben und zeigt auf einen weiterhin steigenden Unternehmensbestand in Bayern. Im Vergleichszeitraum des ersten Quartals des Vorjahres hatte der bayernweite Gründungssaldo bei 3 325 Unternehmen gelegen und ist seit dem um 3,0 Prozent angestiegen.

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