Waldkirchen. Im Rahmen der UCW-FW unterwegs – Tour, konnte Vorsitzender und Stadtrat Christian Zarda, neben Bürgermeister Heinz Pollak und den Stadträten Renate Cerny, Johannes Huber, Franz
Brunner und Hans-Dieter Altendorfer, zahlreiche Interessierte begrüßen.

Gleich zu Anfang erhielten die Teilnehmer Informationen aus erster Hand, durch den 1. Bürgermeister, zum Neubau des BRK in Waldkirchen.
Dringend notwendig sei diese Investition für die Ehrenamtlichen – und hier bestand auch von allen Seiten Einigkeit – BRK vor Ort, Kreisverband und Stadt Waldkirchen. Als einzige Alternative in der Nähe, hat sich der Ziehvogel-Parkplatz, im Eigentum der Stadt, angeboten. Mit dem Investor ist ein Grundstückstausch geplant: Die Stadt überträgt den Parkplatz für einen Neubau und erhält anschließend das Grundstück, auf dem das bisherige BRK-Haus steht – ohne den Altbau, dieser muss noch abgerissen werden.

Eine Forderung der UCW-FW war aber, daß diese zentrumsnahen Parkplätze nicht verloren gehen, sondern an anderer Stelle, gegebenenfalls dann auf dem anderen Grundstück, geschaffen werden, so Christian Zarda.
In den geplanten Neubau, der nach Freigabe und Prüfung des Raumkonzeptes und Genehmigungen dann bis Ende 2019 realisiert werden könnte, sollen neben der BRK-Wache mit Schlaf-,
Aufenthalts- und Schulungsräumen, auch Stellplätze für Notarzt, 2 Rettungswägen und eine Garage für die Wasserwacht, geschaffen werden.

Als zweite Station stand die Besichtigung des Neubaus von Bestattung Kasberger mit dem Trauerhaus am Friedhof an. Manuel Kasberger informierte die Gruppe über das Konzept. Offen, hell, freundlich und doch sehr ruhig wirkt das Gebäude, um den Trauerenden in schwierigen ZeitenHilfe und Unterstützung zu bieten. Die Erfahrungen, die bereits in Passau gemacht wurden, fließen hier in Waldkirchen mit ein. Neben einer 24 Stunden Rufbereitschaft an 7 Tagen in der Woche, kann aus der Ferne über eine Sprechanlage die Tür zum Vorraum geöffnet werden, so daß Trauernde jederzeit Hilfe finden und nicht vor verschlossenen Türen stehen müssen. Ein Parkplatz am Gebäude, barrierefreier Zugang zur Ausstellung, eine Trauerbibliothek und Beratungsräume befinden sich im Erdgeschoss und ein Abschieds- bzw. Vortrags-/Veranstaltungsraum im oberen Geschoss, mit separatem Zugang vom Friedhof komplettieren das Trauerhaus, welches noch dieses Jahr fertig gestellt wird. Darüber hinaus wurde auch eine öffentliche Toilette mit gebaut, die den Friedhofsbesuchern jederzeit offen steht.

Zum Abschluß bedankte sich Christian Zarda im Namen aller Teilnehmer bei Hr. Kasberger für die vielen Informationen und diese wichtige Investition bei uns in Waldkirchen.