(djd). Barrierefreies Wohnen ist ein Thema, das keineswegs nur Ältere oder Menschen mit einer Behinderung beschäftigt. Viele möchten möglichst frühzeitig mit passenden Umbauten für später vorsorgen, andere freuen sich schon heute über ein Plus an Komfort im Alltag: Wer etwa regelmäßig mit einem Kinderwagen Türen passieren muss oder schwere Gegenstände zu transportieren hat, wird sich über automatisch öffnende Innentüren sicherlich freuen.

Zugang auf Knopfdruck

Gerade das Öffnen und Schließen von Türen stellt dann eine große Herausforderung dar. Nicht mehr umständlich hantieren, sondern Innentüren einfach per Tastendruck öffnen: Spezielle Antriebe wie etwa der „PortaMatic“ von Hörmann machen es möglich. Der Durchgang lässt sich bequem per Taster an der Wand, Funkhandsender – auch mit Halterung zum Beispiel am Rollator – oder mit der passenden App bedienen. Zudem ist der Antrieb mit einigen nützlichen Funktionen ausgestattet. So erhellt die integrierte LED-Beleuchtung bei Dunkelheit den Weg, ein akustisches Signal weist auf die anschließende Türbewegung hin. Ein besonders niedriger Stromverbrauch von durchschnittlich weniger als drei Euro pro Jahr und der geringere Preis im Vergleich zu anderen Antrieben machen den barrierefreien Einbau erschwinglich.

Zuschüsse für die Nachrüstung nutzen

Auf Antrag ist sogar ein Zuschuss bis zu 100 Prozent durch die Pflegeversicherung möglich, sofern man eine Pflegestufe hat, berichtet Hörmann-Türenexperte Uwe Humann: „Empfehlenswert ist es daher, sich bei der Pflegeversicherung über die individuellen Fördermöglichkeiten zu informieren.“ Gut zu wissen: Die Nachrüstung des Innentürantriebs ist auch problemlos in Mietwohnungen möglich. Die Gleitschiene wird auf das Türblatt aufgeklebt und lässt sich später wieder rückstandslos entfernen. Angeschlossen wird der Antrieb dann an eine übliche Steckdose. Im Neubau kann das Kabel natürlich unter Putz gelegt werden. Mehr Informationen und Ansprechpartner im Fachhandel vor Ort gibt es unter www.hoermann.de.