Thomas Erndl MdB informiert sich bei Bürgermeister Moser über die aktuelle Lage in Metten

Metten. Die Corona-Krise hat die Finanzplanungen der Kommunen auf den Kopf gestellt. Aufgrund der Pandemie brechen beispielsweise die Gewerbesteuereinnahmen vieler Kommunen ein. So auch in Metten, wie der neue Bürgermeister Andreas Moser dem Bundestagsabgeordneten Thomas Erndl berichtete. Daher informierte Erndl beim gemeinsamen Gespräch über aktuelle Fördermöglichkeiten vom Bund. „Mit dem Corona-Hilfspaket leistet der Bund schnelle und unbürokratische Hilfe. Mit dem Ausgleich der Gewerbesteuerausfälle durch Bund und Freistaat sind die Kommunen weiter in der Lage, Investitionen zu tätigen“, sagte Erndl.

Moser stellte seine Ziele für die nächsten sechs Jahre vor. Voraussetzung für die weitere Entwicklung ist der Hochwasserschutz an der Donau. 

Aktuell größtes Projekt ist die Hochschul-Außenstelle der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) im Kloster Metten. „Das ist eine ideale Nutzung für einen Teil des Klosterareals. Mit den Außenstellen und Technologiecampussen wird die ganze Region gestärkt, weil durch die Dezentralisierung viele verschiedene Kommunen profitieren“, freut sich Erndl. Metten wird dabei ein autarker Standort der THD mit dem Schwerpunkt Gesundheitswesen jenseits der Arztberufe. Dazu zählen die Bachelor-Studiengänge Gesundheitsinformatik, Angewandte Sportwissenschaften mit Schwerpunkt Training und Gesundheit, Management im Gesundheits-, Sozial- und Rettungswesen sowie Pflege. 

Voraussichtlich im Jahr 2025 soll das erste Semester in Metten starten, wobei die maximale Auslastung bei 1.400 Studenten liegen könnte.

Außerdem plant Moser eine bessere Busverbindung und das Anruf-Sammel-Taxi zur Stadt Deggendorf. Erndl befürwortet den Vorschlag: „Für die 900 Berufstätigen, die täglich von Metten nach Deggendorf pendeln, wäre ein dichter Fahrplan eine gute Lösung.“  

×

(Anzeige)

×