Kurt Deutsch und Walter Auer spielen vor der Caritas-Senioren- und Pflegeeinrichtung

Waldkirchen (can).  Einmal wöchentlich gibt es für die Bewohner/innen von St. Gisela einen symbolischen „Trommelwirbel“.  Coronabedingt momentan von außen. Kurt Deutsch und Walter Auer kommen vor die Caritas-Senioren- und Pflegeeinrichtung und sorgen mit afrikanischen und lateinamerikanischen Rhythmen für Abwechslung. Am Dienstag, 7. Juli, war es wieder soweit. Die Bewohner/innen hörten von den Balkonen und Fenstern aus zu und ließen sich in Schwung bringen. Auch für Caritasvorstand Michael Endres ein gutes Zeichen, dass für die Senioren/innen wieder Normalität einkehrt.

Kurt Deutsch, Mitglied des Freundeskreises von St. Gisela, kommt schon seit drei Jahren wöchentlich ins Haus und sorgt mit der „Handpan“, einem handgespielten Blechklanginstrument, für Unterhaltung. Das war in der Zeit der Corona-Krise nicht möglich. Und auch jetzt spielt er vor dem Haus. Für seine „Freiluft-Konzerte“ hat er Walter Auer als musikalischen Kollegen gewinnen können. Sie spielen auf Djemben, hauptsächlich in Afrika eingesetzte Trommeln und auf Bongos, die in Süd- u. Mittelamerika verbreitet sind. Und Kurt Deutsch legt mit seiner „Handpan“ sowohl rhythmisch als auch melodisch los.

(Foto:) Caritas-Senioren- und Pflegeeinrichtung, St. Gisela

Dieses Musikangebot ist wie auch die Besuche der „KlinikClowns“ für Diözesan-Caritasdirektor Michael Endres ein wenig Normalität und eine willkommene Abwechslung in der Einrichtung. Zusammen mit der Leiterin Michaela Meindl freut er sich über solche Lichtblicke. Caritasvorstand Michael Endres: „Unsere Mitarbeitenden sind mit außergewöhnlichem Einsatz dabei, die gewohnte Pflege und Betreuung zu gewährleisten und die Besuche der Angehörigen zu organisieren“. Dazu gehöre auch, solche musikalischen Angebote zu ermöglichen. Das entspanne die Situation zusätzlich. Dem Caritasvorstand ist wichtig: „Wir schützen die uns anvertrauten Personen und wollen ihnen mit solchen Aktionen Freude bereiten“.

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