Eibl: „Landwirtschaft mit Standbein Tourismus stärken

Ein Urlaub auf dem Bauernhof ist schön und erfreut sich gerade deshalb in den letzten Jahren großer Beliebtheit. Damit weitere Kapazitäten im Bereich des Tourismus in der Landwirtschaft geschaffen werden können, sei ein einheitlicher Vollzug bei den Baumaßnahmen im Außenbereich notwendig, so Manfred Eibl, Landtagsabgeordneter aus Perlesreut. Nur so könne die Landwirtschaft mit dem zweiten Standbein Tourismus gestärkt werden. Mit einem Antrag im Bauausschuss des Bayerischen Landtags wollen die FREIEN WÄHLER daher einen verbesserten einheitlichen Vollzug der Bauvorgaben erreichen.

Bisher müssen Grünflächen laut § 35 des Baugesetzbuches von Bebauung freigehalten und vor Zersiedlung geschützt werden. Dabei beurteilen die Genehmigungsbehörden jedoch uneinheitlich, ob die landwirtschaftsfremde Betätigung dem bäuerlichen Betrieb wirklich „untergeordnet“ ist – also dem Nebenerwerb dient. Betriebe mit geringeren Erträgen aus der Landwirtschaft hätten deshalb oft Schwierigkeiten, ihren „untergeordneten“ Charakter der Vermietung von Ferienzimmern und -wohnungen zu belegen.

Ein bayernweit einheitlicher Vollzug würde diesen Betrieben dabei helfen, diese Kriterien leichter erfüllen zu können. „Nur so ist es möglich, Landwirtschaftsbetrieben ein zweites Standbein zu bieten, wertvolle kleinbäuerliche Strukturen in Bayern zu erhalten und auf diese Weise Tourismus, Landwirtschaft und den ländlichen Raum zu stärken.“, so Eibl.

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