Vor allem Touristen aus dem Ausland fehlen

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus mitteilt, meldeten die 11 582 geöffneten Beherbergungsbetriebe) Bayerns im August 2020 rund 3,2 Millionen Gästeankünfte und gut 9,9 Millionen Übernachtungen. Damit lagen die Ergebnisse auch weiterhin deutlich unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Rückgänge fielen allerdings mit -25,8 Prozent bei den Gästeankünften und -14,7 Prozent bei den Übernachtungen geringer aus als noch in den vorangegangenen Monaten. Vor allem die Gäste aus dem Ausland fehlten, gegenüber August 2019 sank deren Zahl auf ein Drittel. Ihr Anteil an allen angereisten Gästen schrumpfte auf 12,5 Prozent. Bei den inländischen Gästen lag das Minus im Ferienmonat sowohl bei den Ankünften als auch bei den Übernachtungen im einstelligen Bereich.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den nun vorliegenden, vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus mitteilt, konnten die 11 582 geöffneten Beherbergungsbetriebe) Bayerns im August 2020 rund 3,2 Millionen Gästeankünfte und gut 9,9 Millionen Übernachtungen melden. Der Ferienmonat August brachte dem Tourismus
in Bayern hinsichtlich der coronabedingt hohen Einbußen bei Gästeankünften und Übernachtungen somit wieder etwas mehr Erholung als noch die vorangegangenen Monate.

Dennoch lagen sowohl die Gästeankünfte mit -25,8 Prozent, als auch die Übernachtungen mit -14,7 Prozent deutlich unter den Werten von August 2019. Der Großteil der Gästeankünfte ist auf Grund der anhaltenden Einschränkungen durch die CoviD-19-Pandemie weiterhin auf inländische Gäste zurückzuführen. Diese machten im August 87,5 Prozent der gesamten Gästeankünfte aus. Lediglich 12,5 Prozent des Gästeaufkommens entstand durch ausländische Anreisen. Die meisten Gäste aus dem Ausland kamen dabei mit rund 88 000 Ankünften aus den Niederlanden (-48,7 Prozent im
Vergleich zu August 2019), gefolgt von gut 62 000 Ankünften aus Österreich (-42,0 Prozent) und etwas mehr als 42 000 Ankünften aus der Schweiz (-37,5 Prozent). Aus Italien (rund 25 000 Gäste, -77,2 Prozent) und den Vereinigten Staaten (rund 9 000 Gäste, -88,8 Prozent), die im Vorjahr unter den TOP 5-Herkunftsländern rangierten, kamen im August 2020 deutlich weniger Gäste.

Unter den Betriebsarten zeigte sich ein ähnliches Bild wie schon im Juli 2020. Die Verluste im Vergleich zum Vorjahresmonat gingen durchweg bei allen Betriebsarten langsam weiter zurück. Bei den Ferienzentren, -häusern, -wohnungen konnten im Vergleich zum August 2019 sogar wieder leichte Steigerungen sowohl bei den Gästeankünften (+2,9 Prozent), als auch bei den Übernachtungen (+4,7 Prozent) erzielt werden. Aber auch die Campingplätze konnten zumindest bei den Übernachtungen ein Plus von
8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erreichen (Gästeankünfte: -7,9 Prozent).

In allen Regierungsbezirken lagen im August 2020 sowohl Gästeankünfte, als auch Übernachtungen weiterhin unter den Werten des Vorjahresmonats. Wie bereits im Juli, mussten Oberbayern und Mittelfranken erneut die größten Einbußen hinnehmen (Oberbayern:
Gästeankünfte: -33,8 Prozent; Übernachtungen: -21,0 Prozent; Mittelfranken: Gästeankünfte: -32,9 Prozent; Übernachtungen: -23,0 Prozent).

Von Januar bis August 2020 betrug die Zahl der Gästeankünfte rund 14,5 Millionen, was einem Minus von 46,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Übernachtungszahlen lagen mit knapp 42,4 Millionen ebenfalls deutlich unter dem Vorjahresniveau (-38,5 Prozent).

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