Die wichtigste Nachricht zuerst: Der Schnee reicht aus und so kann der Continental Cup der Skilangläufer am kommenden Wochenende planmäßig im Hohenzollern Skistadion im Bayerischen Wald über die Bühne gehen. Es haben sich aber auch einige Hochkaräter der Skilanglaufszene angekündigt, die der Veranstaltung WM- und Weltcup-Glanz verleihen werden.

Das Organisationskomitee Bayerischer Wald unter Führung von Herbert Unnasch und Karl-Heinz Eppinger konnte bereits am vergangenen Donnerstag Entwarnung geben. Trotz Schneemangels vielerorts in Deutschland ist die Durchführung der Veranstaltung nicht in Gefahr. Eine 2,5 Kilometer Runde wird im Hohenzollern Skistadion am Arbersee präpariert und dient als Wettkampfstrecke für die Rennen am 5. und 6. März. „Wir wollten den Continental Cup unbedingt hier im Bayerischen Wald behalten. Das ist uns gelungen und nun freuen wir uns auf spannende Wettbewerbe“, so der stellvertretende OK-Chef Eppinger.

Zuschauer und Fans dürfen sich am Samstag und Sonntag auf ein erlesenes Teilnehmerfeld freuen. Da es bei den Damen und Herren um wichtige Punkte für die Gesamtwertung im Continental Cup und damit um ein personalisiertes Startrecht für den Weltcup geht, ist die zweite Garde der starken Langlaufnationen Frankreich, Italien, Schweiz und Österreich vollständig vertreten. Dazu kommen die beiden aufstrebenden Länder Slowenien und Spanien. Aus deutscher Sicht werden sogar einige Athleten mit dabei sein, die bereits im weltweiten Vergleich erfolgreich waren. Frisch von der Junioren-Weltmeisterschaft im rumänischen Rasnov kommen die Silbermedaillengewinnerin über zehn Kilometer Freistil, Katharina Hennig und die Bronzemedaillengewinnerin über fünf Kilometer Klassik, Antonia Fräbel. Markus Weeger, Junioren-Weltmeister von 2011, und Elisabeth Schicho, U23- Weltmeisterin 2014, freuen sich sicherlich ebenfalls auf den einzigen Heim-Conti-Cup dieser Saison.

Das Programm ist an beiden Tagen vollgepackt mit Wettkämpfen. Jeweils am Vormittag werden die Damen und Herren sowie Juniorinnen und Junioren des Continental Cups ihre Rennen bestreiten. Am Nachmittag geht dann der U18 und U16 Nachwuchs beim sogenannten Cup Kurikkala an den Start, einem Jugend-Vergleich der besten Skilangläufer der Alpennationen Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Italien und Slowenien, sowie Spaniens. Diejenige Nation, die an beiden Tagen die meisten Punkte sammelt, darf sich im Anschluss für ein Jahr mit der Trophäe des Cup Kurikkala schmücken. Parallel zum Ländervergleich wird darüber hinaus noch der DSV Jugendcup und Deutschlandpokal ausgetragen, bei denen sich deutsche Skilangläufer aus den Landesverbänden für höhere Aufgaben, wie einem Start beim Continental Cup oder Weltcup, empfehlen können. Den Auftakt zum Langlaufwochenende machen am Samstag um 9:30 Uhr Klassik-Rennen mit Einzelstart. Der Nachwuchs geht dann ab 13:00 Uhr auf die Strecke. Am Sonntag versprechen ab 9:00 Uhr Massenstartrennen im freien Stil spannende Entscheidungen. Die Jugendläufer absolvieren ab 14:00 Uhr Mixed-Staffeln, bei denen jeweils zwei Jungs und zwei Mädels ein Team bilden. Der Eintritt zu den Wettbewerben ist an beiden Tagen frei und für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

(Pressemitteilung v. 29.02.2016, OK Bayerischer Wald)