MdL Bernhard Roos stellt sich den Fragen der Schüler

MdL Bernhard Roos besucht am Montag um 8 Uhr morgens die Maria-Ward Realschule in Neuhaus, um die Fragen der Schüler und Schülerinnen aus den 10. Klassen am Veranstaltungstag „Tür auf – Abgeordnete unterrichten an freien Schulen“ zu beantworten. Die Schulleiterin Astrid Schmid empfing Bernhard Roos in der Aula herzlich. Nach der Begrüßung stellte sich Roos den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Einen biografischen Überblick über seine schulische und berufliche Laufbahn gab der Landtagsabgeordnete gleich anfangs. Er stellte den Landtag mit seinen vielfältigen Aufgaben vor und erläuterte seinen Arbeitsalltag, um den Ruf seines Berufes zu verbessern.

Herr Roos stellte klar: „ Es gibt keine Berufsausbildung zum Politiker. Viele nutzen Ihre Erfahrung aus dem Leben. Ich selbst würde mich auch nicht als Berufspolitiker bezeichnen.“ Wenn er von Journalisten kritische Fragen gestellt bekommt, dann versucht er so ehrlich wie möglich zu antworten und bei Nichtwissen gibt er dies auch offen zu. Dann begann er alle vorbereiteten Fragen der Schüler, die ein weites Spektrum abdeckten, zu beantworten. Individuelle Fragen über die Person, wie die Zufriedenheit mit seinem Beruf oder seine Freizeitaktivitäten, beantwortete er ehrlich. Seine Meinung zur neuen Großen Koalition war gefragt, wie er das Verhalten von Donald Trump empfindet und welchen Ausweg er aus der Syrienkrise sieht. Herr Roos versuchte, die Themen in ihren Kontext zu stellen und die Komplexität zu verdeutlichen.

Ein Thema war ihm aber auch sehr wichtig: das Engagement der jungen Leute. Er ermutigte die Schüler sich in Parteien, Gewerkschaften oder Verbänden einzubringen. Bei der Frage, wie er das Schulsystem in Bayern fände, sah Bernhard Roos ein großes Problem in der Gesellschaft. Für ihn sei es wichtig, dass das duale Ausbildungssystem die Gleichwertigkeit mit dem akademischen Weg bekäme. Bei der Frage über die Cannabislegalisierung gab es eine klare Antwort. Er steht vollkommen dahinter, warnt aber vor den Gefahren der härteren Drogen. Cannabis über die Apotheken zu verkaufen, verringere die Chance, dass andere Zutaten hinzugefügt werden. Am Ende gab es sogar ein Zeugnis für die gehaltene Schulstunde.