Freyung. Negative Schlagzeilen zur EU gab es in den letzten Wochen und Monaten nicht gerade wenig. Brexit – Uneinigkeit in der Flüchtlingsfrage – Milliarden für Griechenland – die Handelsabkommen Ceta mit Kanada und TTIP mit den USA und zu guter Letzt die ausufernde Bürokratie und Regulierungswut der Beamten in Brüssel. Betrachten wir aber einmal die positiven Fakten. 60% des deutschen Exports gehen in den europäischen Binnenmarkt ohne Zölle oder andere Handelshemmnisse. Jeder vierte Arbeitsplatz ist vom Export abhängig. Unser Außenhandelsvolumen beträgt 650 Milliarden. In der Weltwirtschaft hat die EU somit ein starkes Wort mitzureden. Deutschland allein neben den Mächten Russland, China, USA und den asiatischen Schwellenländern ist trotz des Exportvolumens ein Leichtgewicht. Wo gearbeitet wird, gibt es Fehler. Unbestritten ist die fehlende Bürgernähe der EU und Bürokratie. Selbst die Praktiker im regionalen Büro der Euregio in Freyung bestätigen, dass die Förderanträge zwischenzeitlich so komplex geworden sind, dass beispielsweise ein Verein für ein Projekt große Mühe hätte, sich durch den Papierdschungel durchzukämpfen.

(den ganzen Beitrag zum Nachlesen; ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 28/16 – über diesen Link)

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