Umrüstung erfolgt in mehreren Schritten

Die Stadt Passau hat die Fluchtlichtanlagen auf den Kunstrasenplätzen des Dreiflüssestadions und der Sportanlage am Reuthinger Weg auf LED-Technik umgerüstet. Die jeweiligen Nebenplätze sowie der Kunstrasenplatz am Söldenpeterweg und der Hauptplatz in Grubweg sind in den kommenden Jahren an der Reihe. Damit wird der Beschluss des Ausschusses für Schulen und Sport vom November des vergangenen Jahres umgesetzt, wonach auf städtischen Sportanlagen auf eine energiesparende LED-Beleuchtung umgestellt werden soll.

„Klimaschutz ist eine wichtige Aufgabe, die wir als öffentliche Hand sehr ernst nehmen. Wir sind ja gerade dabei, ein integriertes Klimaschutzkonzept zu entwickeln, das explizit auch Energieeinsparungen vorsieht. LED-Flutlicht auf unseren Sportplätzen kann zweifelsohne einen Beitrag in dieser Richtung leisten. Am Döbldobl und am Reuthinger Weg ist die neue Beleuchtung jedenfalls einsatzbereit, sobald die Nutzung der Plätze wieder möglich ist“, so Oberbürgermeister Dupper.

Binnen vier Tagen wurden auf den Kunstrasenplätzen des Dreiflüssestadions und der Sportanlage am Reuthinger Weg jeweils acht LED-Strahler montiert. Damit können im Vergleich zur alten Beleuchtungstechnik etwa 70 Prozent der jährlichen Stromkosten eingespart werden, was pro Anlage zirka 1.000 Euro ausmacht. Die Kosten für beide Standorte belaufen sich inklusive Planung, Lieferung, Montage, Einstellung und Feinjustierung auf rund 53.000 Euro.

Unterstützt wird die Maßnahme durch einen Zuschuss des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in Höhe von 25 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, was insgesamt rund 13.250 Euro ausmacht.

Weitere Informationen zum Förderverfahren sind unter www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen erhältlich.

In Sachen Klimaschutz hat sich in der Stadt Passau in den vergangenen Jahren schon viel getan. So wurde 2011 die Arbeitsgruppe „Energie und Klima“ ins Leben gerufen, die entsprechende Initiativen startete. Im Juli 2019 hatte sich das Gremium beispielsweise für die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes ausgesprochen, woraufhin der Ausschuss für Umwelt und Energie in seiner Sitzung am 4. Oktober 2019 den Auftrag hierfür erteilte.

Aktuell arbeiten die Prozessbeteiligten die verschiedenen Themenfelder auf, damit das Integrierte Klimaschutzkonzept im vierten Quartal 2021 dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt werden kann.

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