Bauleitplanverfahren startet – Baubeginn für Sommer geplant

Zur Verbesserung der Verkehrssituation im Umfeld der Franz-Josef-Strauß-Brücke plant die Stadt Passau den Bau einer Einfädelspur am nördlichen Brückenkopf. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr befasst sich in seiner heutigen Sitzung mit dem Start des Bauleitplanverfahrens. Die Maßnahme soll überwiegend in den Sommermonaten durchgeführt werden.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper: „Um die verkehrliche Situation zu entschärfen brauchen wir zum einen Konzepte für die Zukunft, aber auch Lösungen, die sich jetzt umsetzen lassen und schnell Wirksamkeit zeigen. Mit der Einfädelspur am nördlichen Brückenkopf können wir nach den bereits durchgeführten baulichen Maßnahmen weitere Verbesserungen erzielen.“

Geplant ist eine rd. 85 m lange Einfädelspur am nördlichen Brückenkopf. Da der Stadt Passau trotz intensiver Verhandlungen notwendige Grundstücke nicht zur Verfügung stehen, muss die geplante Einfädelspur kürzer ausfallen als in den Richtlinien vorgesehen. Durch diese Maßnahme kann der Abfluss der Rechtsabbieger von der Brücke kommend in die St2125 Richtung Bundesstraße B85 deutlich erhöht und somit die Leistungsfähigkeit des gesamten Knotenpunktes gesteigert werden.

Um die notwendige Fahrbahnbreite zu schaffen, muss der Untergrund entsprechend bearbeitet und aufbereitet werden. Hierfür ist auch die Verlängerung eines vorhandenen Ingenieurbauwerks erforderlich. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rd. 1 Mio. Euro.

Bei der Planung der Baumaßnahme wird auch ein verkehrliches Baustellenverkehrskonzept entwickelt.

Der 4-spurige Ausbau des nördlichen Brückenkopfes zum Anschluss an die St2125 durch das Staatliche Bauamt wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund hat der Stadtrat beschlossen, im Vorgriff eine Einfädelspur an dieser Stelle auf Grundlage des Staatsstraßenausbauplanes errichten zu lassen.

Zur Erhöhung des Verkehrsflusses im Bereich der FJS-Brücke wurden in der Vergangenheit verschiedene Maßnahmen angedacht, beschlossen und umgesetzt. Hierzu gehören der Bau der Maierhofbrücke und auch die Errichtung der zusätzlichen Abfahrtsrampe zur B8, die erst kürzlich vom Staatlichen Bauamt durchgeführt wurde.