(von Tobias Schmidt)

Im September berichtete MEIN PASSAU (PDF-Link zur Ausgabe) über den Maler Manfred Andrée, der in einem Hauseingang in der Schrottgasse sitzend, die Spaziergänger am Entstehen seiner Bilder teilhaben lässt.
Als Zahntechniker Ende der 190er Jahre nach Passau gekommen, später dann Dentalkaufmann, widmet er sich heute ganz den Dingen, die ihm, und allen, die ihm dabei zuschauen, Freude bereiten. Mittlerweile sind der Maler und seine Galerie Andrée umgezogen und nun in der Höllgasse ansässig. “Hier hab ich’s einfach warm, wenn ich so den langen Tag vor der Staffelei sitze. Und ein Schaufenster, das Lust auf einen Besuch macht“, sagt Andrée über eine Miniaturansicht gebeugt. “Bin heute etwas unkommunikativ. Ich muss mich beeilen, und wieder etwas zum Anschauen vorlegen. Einiges schickte ich nämlich jüngst in die USA.“ Hoppla, aber dieses Mal keine Passauer Stadtansicht, sondern eine winterliche Flusslandschaft? “Weil die Stadtansicht gerade trocknet. Schaut mal her!“, entgegnet der Maler. “Seit kurzem male ich auch vom Wasser geschliffenen Flusssteinen aus Donau, Inn und Ilz. Das ist ein spezieller Malgrund, den muss man vorher ganz besonders bearbeiten!“ So, wie denn? Er feixt: “Im heimischen Geschirrspüler.“ Man merkt es: Neuer Ort, aber ganz der alte Charakter. Manfred Andrée ist montags bis samstags in der Regel 10-17 Uhr in der Galerie Andrée in der Höllgasse 12 in Passau anzutreffen. Oder Sie besuchen in virtuell unter www.galerie-andree.de.

(Bildquelle: Schmidt)