Waldkirchen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl war zu Gast am Beruflichen Schulzentrum in Waldkirchen, um die Plakatausstellung zum Thema “Der Kalte Krieg. Ursachen – Geschichte – Folgen“ zu eröffnen.

Die vom Berliner Kolleg Kalter Krieg und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur entworfene Ausstellung umfasst 22 DIN A1 Plakate mit Texten, zeithistorischen Fotos und Dokumenten, sowie QR-Codes, die zu Filmdokumenten im Internet verlinken. So wird die Ausstellung zu einem Schaubild des Kalten Krieges, der als globale Systemkonkurrenz die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte. Neben dem Schulleiter des Berufsschulzentrums, Herr Oberstudiendirektor Uwe Burghardt und dem für die Ausstellung verantwortlichen Lehrer, Herr StD Wolfgang Stix waren bei der Eröffnungsrede der Abgeordneten jeweils eine elfte und eine zwölfte Klasse der Fachoberschule Waldkirchen anwesend. “Für mich als Geschichtslehrerin und Abgeordnete des Deutschen Bundestags ist der Kalte Krieg nach wie vor einer der wichtigsten Themenkomplexe im Geschichts- und Sozialkundeunterricht. Die kommenden Generationen sollen lernen, wie sehr die Zeit der Aufrüstung und gegenseitigen Bedrohung zwischen Ost und West und die Teilung Deutschland die Gesellschaft geprägt hat und bis heute prägt und dadurch sehen, wie wichtig unsere Werte der Freiheit und Demokratie heute und in Zukunft sind“, so Hagl-Kehl. “Ich danke Frau Hagl-Kehl, dass sie der Schule die Ausstellung zur Verfügung stellt und sich die Zeit genommen hat, nach Waldkirchen zu kommen, um diese persönlich zu eröffnen“, bedankte sich OStD Burghardt bei der Abgeordneten.

Die Ausstellung wird in den kommenden beiden Wochen in der Aula der Berufsschule Waldkirchen zu sehen sein.

(Bild: v.r., Rita Hagl-Kehl, OStD Burghardt, Schülerinnen der FOS Waldkirchen – Foto: via Büro, Rita Hagl-Kehl)