In Neuschönau treffen sich die niederbayerischen Sparkassenvorstände

Unter besonderen Umständen, mit gebührendem Abstand und unter Beachtung der Schutz- und Hygienevorschriften trafen sich die niederbayerischen Sparkassenvorstände zu Ihrer Herbsttagung.

Im Neuschönauer Kultur- und Gemeindezentrum, das die Möglichkeit bot, „auf Distanz“ zu gehen, waren die acht niederbayerischen Sparkassen mit Ihren Vorständen vertreten. Neuschönaus Bürgermeister Alfons Schinabeck freute sich sehr über die Wahl des Tagungsortes und stellte seine Gemeinde sowie die neuen Räumlichkeiten vor. Er dankte auch der Sparkasse Freyung-Grafenau mit dem niederbayerischen Bezirksobmann Stefan Proßer für die gute Zusammenarbeit und das „immer offene Ohr“.

Beeindruckt zeigten sich die Tagungsteilnehmer von der Agilität der Nationalparkgemeinde, die in den letzten Jahren durch hohes Engagement viel bewegt hat.

Die Arbeitstagung diente dem gegenseitigen Austausch und wäre im Anschluss mit einen Gang durch den nahen Nationalpark, der in diesem Jahr sein fünfzigjähriges Jubiläum feiert, abgeschlossen worden. Aufgrund der besonderen Rahmenbedienungen musste dieser jedoch entfallen. Natürlich sprachen die Vorstände intensiv über die aktuelle Pandemie und die Folgen für die Wirtschaft in Niederbayern.

Neben der seit Jahren anhaltenden Null- und Negativzinsphase und der immer weiter ansteigenden regulatorischen Bedingungen kam mit „Corona“ eine weitere einschneidende Herausforderung hinzu.

„Die Sparkassen in Niederbayern versuchten und versuchen die Firmen- und Privatkunden intensiv zu unterstützen“, so Stefan Proßer. Egal ob es sich um Liquiditätshilfedarlehen oder auch um Tilgungsaussetzungen handelte, die Sparkassen hatten in den letzten Monaten immer ein offenes Ohr und versuchten eine gemeinsame Lösung zu finden. Es wird sich erst in den nächsten Monaten und Jahren zeigen, mit welchen dauerhaften Verwerfungen und Rückschlägen die regionale Wirtschaft umgehen muss.

In den letzten Monaten hat sich auch in der Art der Kommunikation vieles verändert. Immer mehr rückten die digitalen Medien in den Fokus und die Frequenz in den Geschäftsstellen nahm deutlich ab. Auch das Zahlungsverhalten orientierte sich immer weiter vom Bargeld hin zu den Varianten der Karten- und Handyzahlungen.

„Unsere Kunden waren sehr froh, dass sie diese neuen Medien zur Verfügung hatten und ihre regionale Sparkasse viele Online Services, z.B. über die Internetfiliale, anbieten konnte. Selbstverständlich wird auch die Sparkasse von den Auswirkungen betroffen sein und dies auch in den Bilanzen ablesen können. Wie intensiv dies zu spüren sein wird, bleibt abzuwarten.“, so der Bezirksobmann.

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