Solisten und diverse Kombos zeigen ihr Können – Vielfältiges Programm begeistert das Publikum

Das diesjährige Sommerkonzert war ein voller Erfolg: viele talentierte Musiker, eine herausragende Liedauswahl, ein Technikteam mit Sachverstand und ein begeisterungsfähiges Publikum, das zahlreich erschienen war, sorgten zusammen für einen rundum gelungenen Abend.

Die engagierten Musikerinnen und Musiker vom Gymnasium Freyung hatten sich in der vorherigen Woche zu einer dreitägigen Klausur ins Kloster Windberg zurückgezogen, um sich optimal auf das Sommerkonzert vorbereiten zu können. Herausgekommen ist ein fast dreistündiges Programm, bei dem Solisten, Bands, Chöre und auch Tänzer ihr Können unter Beweis stellten.

„Ohne Musik ist alles nichts“ – mit diesem Zitat hatte Schulleiterin Barbara Zethner die Veranstaltung eröffnet und freute sich, in eine vollbesetzte Aula blicken zu können. Selbst die Galerie und die oberen Ränge waren dicht besetzt mit Schülern, Lehrern und Eltern. Ehemaligen Kollegen und Schüler waren ebenfalls zugegen wie auch einige Ehrengäste sowie Freunde und Förderer des Gymnasiums Freyung.

Diese bekamen bereits im 1. Teil Herausragendes zu hören und auch zu sehen! Denn neben Filmmusik aus „Der Fluch der Karibik“, romantischen Melodien wie Yirumas „The River Flows in you“ und Walzermelodien von Strauß präsentierten die Schülerinnen und Schüler allein oder mit Unterstützung an verschiedenen Instrumenten klassische Stücke von unter anderem Chopin, Dvorak und Küchler. Auch das Volksmusikensemble spielte unter der Leitung von Musiklehrerin Sonja Reischl zwei Lieder.

Volle Konzentration galt für Bastian Springer, der sich das erste Mal auf die Sommerkonzertbühne traute (Foto: Tanja Wagner)

Der 2. Teil wurde eingeläutet von einer Chorgruppe, deren Vortrag zu „Stand by Me“ von einem Tanzpaar in eleganter Abendgarderobe begleitet wurde. Für ruhigere Momente sorgten Darbietungen von Adele-Songs begleitet von lediglich einer Akustik-Gitarre. Dann wurden die E-Gitarren ausgepackt und rockigere Stücke wie z. B. „Johnny B. Goode“ aufgeführt. Besonderen Beifall erntete die Band, die mit einem Spritzer Humor „Rasputin“ von Boney M. performte, sowie die Schulband unter der Leitung von Fred Widl, die ihr Repertoire im letzten Schuljahr erheblich erweitern und deshalb dem Wunsch des Publikums nach einer Zugabe sofort nachkommen konnte.

Einen weiteren Sonderapplaus bekam zwischendurch das Technikteam, das nicht nur für die richtige Lautstärke sorgte und die Licht- und Nebelmaschine vorbildlich bediente, sondern sich auch mit vollem Körpereinsatz unter, vor und hinter der Bühne um einen reibungslosen Ablauf kümmerte.

Doch bekanntlich kommt das Beste zum Schluss, der sich dieses Jahr am Werk der Popband Queen orientierte. Ein Knallfeuerwerk im wahrsten Sinne des Wortes zündete der Chor der Q11 mit „Don’t stop me now“, bevor Lilien Marton die Ballade „Too much love will kill you“ perfekt intonierte. Und dann konnte man sehen, wie viele aktive Musikerinnen und Musiker das Gymnasium Freyung hat, als der Große Schulchor mit Band zum furiosen Finale „The Show must go on“ und „We are the Champions“ zur Aufführung brachte.

Ohne ein gutes Technikteam im Hintergrund könnte ein solches Konzert nicht funktionieren (Foto: Fred Widl)

Schulleiterin Barbara Zethner dankte am Ende den federführenden Musiklehrern Sonja Reischl, Klaus Bachhuber und Fred Widl sowie den sie unterstützenden Profis. „Nehmt dieses großartige Gefühl mit nach Hause und transportiert es ins nächste Schuljahr!“, war ihr Appell an die anwesenden Schülerinnen und Schüler und sie hob heraus, dass selbst die diesjährigen Abiturienten, die bereits vor einigen Wochen feierlich entlassen worden sind, zahlreich am Konzert beteiligt waren und sich ihrer alten Schule offenbar immer noch sehr verbunden fühlen.

Das nächste große Konzert ist für die Adventszeit geplant, wozu die Schulfamilie auch wieder die breite Öffentlichkeit einladen wird.

Pia Stadlmeyer (Mitte) war in allen achten Jahren am Gymnasium beim Sommerkonzert aufgetre-ten und tat es auch in ihrem Abschlussjahr in mehreren Disziplinen, hier als Sängerin von „I see the light“ begleitete von Elias Lerchl an der Violine und Tatiana Sverko am Klavier (Foto: Fred Widl)