(djd). Immer häufiger sieht man im Stadtbild Fassaden, die mit einem unansehnlichen Grünschleier überzogen sind. Was Hausbesitzer ärgert, ist allerdings grundsätzlich zu begrüßen, denn Mikroorganismen vermehren sich am besten in sauberer Luft und deren Qualität hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. Noch in den 1980er Jahren war die Luft so stark mit giftigem Schwefeldioxid belastet, dass zum Beispiel Verkehrs- oder Straßenschilder wesentlich seltener von Bewuchs gereinigt werden mussten als heute.

Hightech für die Fassade

Doch wo sich Algen und Pilze niederlassen und vermehren, hängt nicht allein von den Umweltbedingungen ab. Denn sie brauchen vor allem eins zum Wachsen: Wasser. Fassaden, die dauerhaft der Feuchtigkeit ausgesetzt sind, sind daher anfälliger als Hauswände, die in trockenen Regionen liegen oder besonders gut von baulichen Maßnahmen wie beispielsweise großen Dachüberständen geschützt werden. Auch Fassadenfarben und -putze spielen eine wichtige Rolle, um den Mikroorganismen den Nährboden zu entziehen.

So setzt zum Beispiel der Farbenhersteller Caparol schon seit einigen Jahren auf die sogenannte Nano-Quarz-Gitter-Technologie, die sich durch langanhaltende Sauberkeit, Farbtonbrillanz und einen mineralischen Charakter auszeichnet. Das NQG-Verfahren basiert auf einer harten Oberfläche, durch die eine Verschmutzung durch Ankleben von Schmutzpartikeln, Feinstaub und Sporen verhindert wird. Und was dennoch an der Fassade haften bleibt, wird spätestens mit dem nächsten Regen wieder abgewaschen. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 06154-710 oder unter www.caparol.de.

Schnellere Abtrocknung – weniger Nährboden für Mikroorganismen

Da für die Minimierung von Algen- und Pilzbefall die schnelle Abtrocknung der Fassade entscheidend ist, ermöglicht die Oberflächenstruktur der neuesten Generation der NQG-Fassadenfarben(NQG³), dass sich witterungsbedingte Feuchtigkeit gleichmäßiger auf der Wandfläche verteilt und rascher verdunsten kann. Das Ergebnis: Die Oberflächen trocknen schneller ab als mit herkömmlichen Produkten beschichtete Flächen und bieten so noch weniger Nährboden für Mikroorganismen.