Eigentlich nichts Neues. Man kauft sich beispielsweise ein neues iPhone 6 Plus mit 16 GB Speicherplatz, stellt dann aber früher oder später fest, dass lediglich nur 10,3 GB für Videos, Fotos und andere Inhalte zur Verfügung stehen. Die restlichen GB gehen zu Lasten des beanspruchten Betriebssystems. Also beinahe 36 Prozent weniger Speicherplatz, der dem Smartphone-Besitzer effektiv zur Verfügung stehen.

Ob nun Apple, Microsoft, Samsung oder wer auch immer. Alle machen es so. Das schon seit der ersten Stunde. Dieser Speicherplatz, der vom Gerät bzw. Betriebssystem selbst beansprucht wird, wird in der Produkte-Werbung (inklusive Verpackung usw.) nicht angegeben. 

Daher kann man der belgischen Konsumentenschutz-Organisation Test-Achats zu diesem Schritt nur Glück wünschen; denn diese Organisation hat jetzt gegen Apple am Handelsgericht in Brüssel Klage eingereicht – eben wegen diesen irreführenden Angaben des Speicherplatzes.

Wer herausfinden möchte, wie viel (effektiver!) Speicherplatz auf seinem Gerät zur Verfügung hat, der kann sich auf dieser Webseite (Test-Achats) schlau machen.