Pandemie-bedingt musste der Tag des Sports in Neureichenau – auch unter dem Titel „Quälspaß“ als eine der teilnehmerstärksten Sportveranstaltungen in der Region bekannt – in seiner gewohnten Form in diesem Jahr bekanntlich ausfallen.

Daraufhin hatten sich die Landkreise Freyung-Grafenau und Deggendorf, die Gemeinden Neureichenau und Zenting sowie zahlreiche Unterstützer und Helfer aus den Gemeinden dazu entschlossen, über die Regionalmanagements in den beiden Landkreisen ein Gemeinschaftsprojekt zu starten und zusammen am Dreisessel und Brotjacklriegel den „Virtuellen Quälspaß 2020“ zu organisieren.

Dabei ging es darum, dass die Sportlerinnen und Sportler über einen Zeitraum von drei Wochen die vorgegebene Strecke an einem oder beiden Bergen individuell bewältigen und beispielsweise über Fotos oder auch über eine der gängigen Sport-Apps ihre Leistung dokumentieren.
Knapp 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich am Ende als Läufer, Biker oder Nordic Walker an dem Wettbewerb beteiligt.

Landrat Sebastian Gruber wertet die alternative Form der inzwischen längst zur Tradition gewordenen Veranstaltung als Erfolg: „Der Virtuelle Quälspaß wurde mehr oder weniger aus der Not heraus geboren und hat sich am Ende als eine echte Alternative zu den üblichen Sport-Formaten erwiesen. Absolut positiv ist auch aufgefallen, dass viele, die vorher nur wenig mit dem Thema „Sport“ zu tun hatten, sich beteiligt haben. Zudem ist aus Sicht der Organisatoren vor allem auch die Einbindung des Brotjacklriegels als absoluter Gewinn zu werten.“

Geplant war gewesen, unter Einhaltung eines Schutz- und Hygienekonzeptes zumindest die „Königinnen und Könige des Bayerischen Waldes“ – also diejenigen, die in der Gesamtabrechnung der beiden Strecken am Dreisessel und am Brotjacklriegel in der jeweiligen Disziplin die schnellsten waren – im Rahmen einer Siegerehrung auszuzeichnen. Auch diese Pläne mussten aufgrund der aktuellen Situation verworfen werden, sodass das Regionalmanagement Freyung-Grafenau ebenso in diesem Bereich neue Wege zu gehen hatte.

So wurden inzwischen alle Urkunden, Medaillen und Kronen per Post an alle Siegerinnen und Sieger des „Virtuellen Quälspaß“ verschickt.
Zeitgleich wurden auch die Gewinnerinnen und Gewinner der Quälspaß-Tombola ermittelt. Freyung-Grafenaus Regionalmanager Stefan Schuster zog die Gewinnerinnen und Gewinner der attraktiven Hauptpreise aus der ebenfalls virtuellen Lostrommel. Zu verteilen waren hochwertige Übernachtungsgutscheine von Kamm Bräu Zenting, Link’n Hof Neureichenau, Gasthof zum Sonnenwald Schöfweg, einen Kaffeevollautomaten von Wensauer Com-Systeme Grafenau und zwei Wochen in einem Reisemobil von Knaus Tabbert.

Der Freyung-Grafenauer Caravan- und Reisemobilhersteller kann sich gleichzeitig auch als das Unternehmen, das beim „Virtuellen Quälspaß“ das größte Team gestellt hat, über einen ganz besonderen Preis freuen: Die „Knausianer“ können nach Ende der Pandemie-Situation einen exklusiven Wiedereröffnungstag nur für sie im frisch renovierten Deggendorfer Freizeit- und Erlebnisbad „Elypso“ genießen.

Abhängig von der Entwicklung der weiteren Situation planen die Organisatoren des „Virtuellen Quälspaß“ eine Neuauflage im kommenden Jahr.

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