Sieben Ostbayern sind Deutschlands beste Handwerker
Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks: Gewinner in Berlin ausgezeichnet

Unter dem Motto „Handwerk: Die nächste Generation. Wir zeigen, was kommt.“ hat das deutsche Handwerk über 100 Bundessieger des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks in Berlin ausgezeichnet. Aus Niederbayern und der Oberpfalz haben sieben junge Handwerker gewonnen und gehören nun zu Deutschlands besten Gesellen. Die von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichneten Urkunden überreichte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), nach einem Grußwort von Elke Büdenbender, Ehefrau des Bundespräsidenten.

Leistungswettbewerb – die Fakten
Von den rund 3.000 qualifizierten jungen Gesellen, die sich jährlich in mehreren Stufen an den Wettkämpfen der Handwerkskammern und Innungen beteiligen, konnten sich in diesem Jahr 795 als Landessieger für die Bundesebene qualifizieren. In über 100 Wettbewerbsberufen konnten sich schließlich 107 von ihnen über die besondere Auszeichnung des Bundessieges freuen. Die meisten Bundessieger kamen in diesem Jahr erneut aus Bayern, knapp gefolgt von Baden-Württemberg.

Festakt für Bundessieger 2018 in Berlin
Die Siegerehrung fand im Rahmen der dritten „Europäischen Woche der Berufsbildung“ der EU-Kommission statt, für die Elke Büdenbender in diesem Jahr Deutschlands nationale Botschafterin ist. Büdenbender möchte den Stellenwert der beruflichen Bildung in der Gesellschaft verbessern. Ihr Tenor: Junge Menschen müssen ihren Weg ins Berufsleben aufgrund ihrer Talente und Neigungen finden – und nicht aufgrund gesellschaftlicher Klischees.

Die gute Form: Drei Gewinner aus Ostbayern
Bei der Veranstaltung wurden auch die Sieger im Kreativ-Wettbewerb „Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“ ausgezeichnet. Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr in 25 Gewerken durchgeführt. Ziel des Wettbewerbs ist es, insbesondere die gestalterischen Fähigkeiten und Ästhetik junger Fachkräfte zu würdigen. Jungen Menschen vermittelt er die hohe Bedeutung von Formgebung und Gestaltung in den kreativen Handwerksberufen, in denen sie sich voll entfalten können. Drei Gewinner kommen aus Ostbayern. Ausrichter des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks und des Wettbewerbs „Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“ sind der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk (SBB), unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Niederbayerische und Oberpfälzer Bundessieger im Leistungswettbewerb 2018 (Ausbildungsbetrieb in Klammern):

Anlagenmechaniker SHK: Christoph Steinbacher aus Schwandorf (Leibelt GmbH, Burglengenfeld)
Beton- und Stahlbetonbauer: Julian Kiesl aus Mallersdorf-Pfaffenberg (Fahrner Bauunternehmung GmbH, Mallersdorf-Pfaffenberg)
Glasveredlerin, Fachrichtung Kanten- und Flächenveredelung: Luisa Kramm aus Regen (Glasfachschule Zwiesel, Zwiesel)
Mediengestalter Digital und Print: Thomas Lebegern aus Windischeschenbach (Druckerei Hutzler, Grafenwöhr)
Medientechnologe Druck: Sebastian Groß aus Stamsried (Ernst Vögel GmbH, Stamsried)
Metallbauer, Fachrichtung Konstruktionstechnik: Sebastian Apfelböck aus Kröning (Feldmeier GmbH, Geisenhausen)
Orgel- und Harmoniumbauer: Cosmas Fruth aus Perlesreut (Orgelbau Eisenbarth GmbH, Passau)

Niederbayerische und Oberpfälzer Sieger des Kreativ-Wettbewerbs „Die gute Form im Handwerk“ 2018 (Ausbildungsbetrieb in Klammern):

Glasveredlerin, Fachrichtung Kanten- und Flächenveredelung: Luisa Kramm aus Regen (Glasfachschule Zwiesel, Zwiesel)
Goldschmiedin: Susanne Wanninger aus Runding (Kortmann Meisterschmuck, Landshut)
Kürschnerin: Magdalena Eiber aus Rötz (Hofstetter Pelz & Design GmbH & Co. KG, Rötz)