Die Kreisverkehrswacht Freyung-Grafenau unterstützt den Autofahrer dabei

„Zuerst einmal muss ich mit einer noch immer weit verbreiteten Meinung aufräumen“, meint Joseph Winderl, genannt „Jo“ von der Kreisverkehrswacht zu Beginn des Interviews. „Wir sind kein Bestandteil der Polizei, sondern eine unabhängige Bürgerinitiative. Mit dem Gründungsdatum 1924 sind wir sogar die älteste Bürgerinitiative in Deutschland. Eine Kreisverkehrswacht gibt es in jedem Landkreis. Dazu kommen noch die Bayerische Verkehrswacht und die Deutsche Verkehrswacht. Trotzdem ist die jeweilige Kreisverkehrswacht relativ unabhängig von diesen beiden Einrichtungen. Übrigens – natürlich gibt es auch Polizisten, die freiwillig ehrenamtliche Mitglieder der Kreisverkehrswacht sind.“

Die Bayerische Verkehrsunfallstatistik 2017 meldet 53.140 Unfälle mmit 69.659 verletzten Personen und 608 Toten. Zwei Drittel der Toten waren PKW-Insassen und Motorradfahrer. Zu den häufigsten Unfallursachen zählen erhöhte Geschwindigkeit, zu wenig Abstand und Alkohol am Steuer. Nicht zu unterschätzen ist auch die Ablenkung durch Handys. Bei 226 der getöteten Verkehrsteilnehmer war das Thema Geschwindigkeit die Ursache. Unsere Autos werden immer schneller, was zu einem Ausprobieren hoher Geschwindigkeiten verleitet. Was dabei unterschätzt wird, ist der Anhalteweg (der sich aus Reaktionsweg und Bremsweg zusammensetzt): Bei Tempo 30 beträgt dieser 12,67 Meter; bei Tempo 50 sind es schon 25,95 Meter und bei Tempo 100 beträgt der Anhalteweg sogar 76 Meter.

Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link; ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 07/19.