Vorerst keine zusätzlichen Einschränkungen im Landkreis

Lkr. Freyung-Grafenau. Gestern (20.11.2020) hat Landrat Sebastian Gruber im Rahmen einer weiteren Pressekonferenz die Medien über die aktuelle Corona-Situation im Landkreis Freyung-Grafenau informiert sowie die weitere Vorgehensweise erläutert.

Bereits am Vormittag fand im Rahmen einer Videokonferenz eine Abstimmung mit Vertretern des Gesundheitsamtes, des staatlichen Schulamtes sowie der Förderschulen und der weiterführenden Schulen im Landkreis statt.

Am Mittag folgte eine Lagebesprechung mit der Koordinierungsgruppe ‚Corona‘ im Landratsamt, bei der das aktuelle Infektionsgeschehen, insbesondere die Situation an den Schulen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen, analysiert und auch bewertet wurde.

Nach aktuellen Zahlen des RKI und LGL sinkt seit dem vergangenen Sonntang im Landkreis Freyung-Grafenau die 7-Tage-Inzidenz stetig – wenn auch nur langsam. Das Infektionsgeschehen an den Schulgen lässt es zu, dass der reguläre Schulbetrieb bis in die nächste Woche hinein fortgeführt werden kann. Aktuell sind 16 von 7404 Schüler im Landkreis infiziert – das entspricht 0,21 Prozent. Weiterhin wird versucht, den regulären Präsenzunterricht solange wie möglich aufrecht zu erhalten, sofern es zu keiner erkennbaren Cluster-Bildung kommen wird.

Landrat Sebastian Gruber (Foto: MuW/m.wagner)

In den Pflegeeinrichtungen und Kliniken begrenzt sich das Infektionsgeschehen auf einzelne Einrichtungen und realtiv wenigen Personen – bei diesen Fällen erfolgen bei den Kontakpersonen zeitnah Reihentestungen, organisiert durch das Landratsamt. Hier hat das Landratsamt durch eine Allgemeinverfügung bereits diese Woche die Besucherregelungen weiter eingeschränkt.

Das Gesundheitsamt ist aktuell auf 71 Kräfte erweitert worden. Davon werden alleine 41 Personen in der Kontaktverfolgung eingesetzt. Somit sei die Ermittlung aller Kontakpersonen weiterhin möglich.

Im Rahmen der Pressekonferenz bedankte sich Landrat Sebastian Gruber bei der Landkreis-Bevölkerung für ihren verantwortungsvollen Umgang mit dieser außergewöhnlichen Lage und Lebenssituation und für das engegengebrachte Vertrauen in die Arbeit des Landratsamts zur Bewältigung dieser Pandemie.

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