Theatergruppe des Gisela-Gymnasiums übergibt 250 Euro an die Stiftung Kinderlächeln

Passau. Ihre Vorführungen wurden mit tosendem Applaus belohnt – und mit Spenden als Dank für ihren Einsatz. Nun haben die Mitglieder des Oberstufentheaters am Gisela-Gymnasium in Passau-Niedernburg einen Teil der eingenommenen Spenden weitergegeben. Den Schülerinnen und Spielleiterin Heidi Dominik-Jetzlsperger war es ein großes Anliegen, dass das Geld nicht nur dem guten Zweck zugutekommt, sondern zugleich für Kinder und Jugendliche eingesetzt wird. Deshalb entschieden sie sich für die Stiftung Kinderlächeln Passau als Empfängerin.

Stiftungsvorstandsvorsitzende Dr. Maria Diekmann nahm den Spendenscheck über 250 Euro hocherfreut und sehr dankbar entgegen. Sie schilderte den Nachwuchsschauspielerinnen und Schulleiter Dr. Markus Eberhardt, wofür das Geld unter anderem eingesetzt wird. „Die Kinderklinik würde normalerweise aussehen wie ein normales Krankenhaus. Die Stiftung sorgt beispielsweise dafür, dass es Spielsachen gibt, die Räume schön gestaltet sind oder der Klinikclown und die Märchenerzählerin kommen“, so Diekmann. Sie stellte heraus, dass jede einzelne Spende enorm dabei hilft, Kindern und Jugendlichen den Aufenthalt in der Kinderklinik so angenehm wie möglich zu machen. Marlene Utz, Pauline Hanis, Natasha Omoaregba, Antonia Schmalz und Isabel Putz, die stellvertretend für die anderen Mitglieder der Theatergruppe an der Spendenübergabe teilnahmen, berichteten, wie die Spende für die Stiftung Kinderlächeln entstanden ist. Im Rahmen des Profilfachs „Dramaturgisches Gestalten“ hatten Schülerinnen der elften und zwölften Klassen in mühevoller Arbeit die griechische Komödie „Lysistrata“ auf die Bühne gebracht. Das Stück des Dichters Aristophanes sei anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Frauenwahlrecht“ bewusst ausgewählt worden, da es um starke Frauen geht, die sich gegen die alleinige Herrschaft der Männer auflehnen. Einige Szenen des Originals hätten sie aber nicht verwendet, sondern selbst neu geschrieben, erzählten die Schülerinnen. Höhepunkt sei ein Rap-Battle der alten Frauen gegen die alten Männer gewesen. Das Theaterstück wurde kurz vor dem Lockdown zwei Mal aufgeführt. An beiden Terminen wurden die Zuschauerinnen und Zuschauer um Spenden gebeten, um einen Zuschuss für die Kosten für Material, Bühnenbild und Kostüme zu erhalten. Da mehr Geld zusammengekommen ist, als benötigt wurde, wurden 250 Euro nun gespendet.

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