Seniorentreff-Besucher können sich endlich wiedersehen

Passau. Es gab ein ganz großes Hallo und die Wiedersehensfreude war allen Beteiligten deutlich anzumerken. Jetzt endlich, nach der Schließung des Seniorentreffs im März, haben sich die Stammgäste und die Mitarbeiterinnen wieder getroffen. „Ist das schön, wenn man wieder alle sieht“, war nicht nur einmal zu hören.

Der rührigen Leiterin Andrea Brodschelm (links), die all die Zeit über telefonischen Kontakt mit den Besuchern gehalten hat, von denen die Telefon-Nummer bekannt ist, war es schon lange ein Herzensanliegen, die Besucher wieder einmal zusammen zu bringen. „Jeder, den ich angerufen habe, hat gleich zugesagt“, freut sie sich, dass ihre Idee mit dem Biergarten so gut angenommen worden ist.

Schon weit vor der vereinbarten Zeit waren die meisten da und wurden von einer strahlenden Andrea Brodschelm in Empfang genommen. Für die Besucher ist der Treff längst zur zweiten Heimat geworden, die sie in den vergangenen Monaten schmerzlich vermisst haben. „Mir war oft zum Heulen, als ich hineingegangen bin. Glücklich und gesund bin ich wieder heimgegangen. Das kann sich kein Mensch vorstellen, wie sehr mir der Treff gefehlt hat“, beschreibt eine Besucherin ihre Gefühlswelt.

Frohgemut und bester Laune stieß die Gruppe auf das Wiedersehen an, das alle schon so herbeigesehnt hatten. Nach der langen Zeit hatten sie sich sehr viel zu erzählen und verbrachten so einen kurzweiligen und schönen Nachmittag.

Schon seit Wochen habe sie überlegt, wie und wo ein Treffen möglich sei, erklärte Andrea Brodschelm. Und sie verriet, dass sie noch andere Pläne in der Richtung hat, die aber noch nicht ganz spruchreif seien. Nach der großartigen Resonanz sollen die „Ratschnachmittage“, wie sie Andrea Brodschelm nennt, auf alle Fälle fortgeführt werden.

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