Dr. Adrian Forster, Eigentümer von Schloss Fürsteneck im Gespräch

Fürsteneck. Wie lebt es sich eigentlich als Schlossherr? Und wie einfach ist es in der heutigen Zeit, ein derartig geschichtsträchtiges Gebäude zu unterhalten? Fragen über Fragen, die wir Dr. Adrian Forster, Eigentümer des Schlosses Fürsteneck stellen wollen.

Die Geschichte

Doch zuerst zur Geschichte dieses, in unserem Landkreis Freyung-Grafenau, sehr bekannten Gebäudes.
Erbaut wurde die Burg Schloss Fürsteneck bereits um das Jahr 1200. Die Burg war ein Wehrbau des Bistums Passau und diente als Grenzsicherung gegen das Herzogtum Bayern. Im Schutz der Burg wurden Einödhöfe und Weiler gegründet. Verwalter der Burg war ein vom Bischof von Passau eingesetzter Pfleger. Die Burg wurde im Laufe der Jahrhunderte nie ernsthaft belagert oder gar erobert – vermutlich aufgrund ihrer versteckten Lage auf einem Felsvorsprung 395 Meter über NN, hoch über der Wolfsteiner Ohe.

„Schlossherr“ Dr. Adrian Forster (Foto: MuW/r.demont)

Obwohl Schloss Fürsteneck einige Male umgebaut wurde, ist die ursprüngliche Bausubstanz bis heute weitgehend erhalten geblieben. Fürsteneck und seine Burg gehörten bis zur Säkularisation 1805 dem Bistum Passau an. Anschließend ging das Gebiet in das Kurfürstentum und spätere Königreich Bayern über. Heute steht die Burg gänzlich unter Denkmalschutz.

Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem PDF-Link; ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 45/17.

(Titelbild: Der Burgturm von Schloss Fürsteneck – Foto: MuW/r.demont)